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Stadt lobt Wettbewerb für "Rosenstein" aus

28.06.2018 Aktuelles
Die Landeshauptstadt Stuttgart lobt den "Internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein" aus. Damit will sie "Ideen für den neuen Stadtteil" sammeln. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 28. Juni, dafür mit großer Mehrheit grünes Licht gegeben.
In diesem Wettbewerb soll eine Vision für das neue Stadtquartier auf zirka. 85 Hektar freiwerdenden Gleisflächen erarbeitet werden. Die Teilnehmer sind aufgerufen, Antworten zu geben auf Fragen nach bezahlbarem Wohnraum, einer geeigneten Topografie, erhaltenswerten Bauwerken, Quartiersbildung und Nutzungsverteilung, geeigneter Parkerweiterung, Verbindungen von Grünanlagen, innovativer Infrastruktur oder kulturellen Einrichtungen. So sollen sich auch die drei Einrichtungen "Kongresszentrum", "Neues Lindenmuseum/Haus der Kulturen" und "Neuer Konzertsaal" im Wettbewerbsgebiet wiederfinden.

Das neue Quartier soll künftig beispielhaft Lösungen für das Zusammenleben in der Stadt bieten. Wichtige Aspekte sind: die Nutzungsmischung - also Wohnen, Arbeiten, Erholung oder Lernen, das Zusammenleben von Jung und Alt sowie Arm und Reich, die nachhaltige Mobilität, attraktive öffentliche Räume, die grüne Infrastruktur oder auch die Umsetzung eines Plus-Energie-Quartiers. Auf einem Teil der Flächen sollen auch Themenfeldern der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart entwickelt werden. So kann die IBA auf einer Teilfläche der erste Schritt zur weiteren Entwicklung der gesamten Fläche sein.

Bis Anfang Oktober 2018 soll in der ersten, offenen Phase ein Zukunftsbild für das Rosensteinquartier entwickelt werden. Die besten zehn Teilnehmer können anschließend ihre Ideen konkretisieren. Ein Preisgericht entscheidet im kommenden April 2019 über die Vorschläge. Daraus soll dann ein Rahmenplan erarbeitet werden. Die Öffentlichkeit kann mit ihren Ideen und Vorschlägen das Verfahren auch weiterhin eng begleiten.