Presse
  •  

Baggerbiss für die Sporthalle Waldau

10.07.2018 Bauen
Mit einem Baggerbiss haben der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, und Martin Ritz, Geschäftsführer des Architekturbüros Glück und Partner, am Dienstag, 10. Juli, um 14 Uhr gemeinsam den symbolischen Startschuss für die Bauarbeiten der Sporthalle Waldau gegeben. Die Halle entsteht direkt gegenüber der Stadtbahn-Haltestelle "Waldau" und wird neuer Nachbar der Eiswelt Stuttgart.
Baggerbiss für die Sporthalle Waldau mit BM SchairerVergrößernDr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, am Dienstag, 10. Juli, beim Baggerbiss für die Bauarbeiten der Sporthalle Waldau. Foto: Ferdinando IannoneDr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, am Dienstag, 10. Juli, beim Baggerbiss für die Bauarbeiten der Sporthalle Waldau. Foto: Ferdinando Iannone"Die neue Sporthalle schafft eine zentrale Trainingsstätte für die Degerlocher Sportvereine, holt deren Mitglieder zurück auf die Waldau und damit zurück in die Mitte des Vereinslebens", sagte Dr. Schairer. Damit entlaste die neue Sporthalle nach ihrer Fertigstellung auch die Hallen in den angrenzenden Stadtbezirken, auf die die Waldauvereine bisher ausweichen müssen, so der Sportbürgermeister weiter.

Das Raumprogramm der Halle sieht innen neben einer multifunktionalen Dreifeldhalle unter anderem eine Bewegungslandschaft für Kinder, einen Kraftraum und eine Tiefgarage vor. Außen entsteht ein von der Öffentlichkeit nutzbarer Bereich für Sport und Bewegung mit hoher Aufenthaltsqualität. Der sogenannte "Action-Platz" bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern ein Kleinspielfeld, eine Gymnastikwiese sowie Fitnessgeräte für Jugendliche - mit den Trendsportarten Parkour und Calisthenics - und Senioren.

"Die Sporthalle Waldau ist auch im energetischen Bereich wegweisend", sagte Dr. Schairer, "denn insgesamt gesehen ist die Halle das zweite städtische Gebäude, das dem Ziel der Klimaneutralität gerecht wird".

Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Geothermieanlage mit Erdwärmesonden. Zur Deckung des Strombedarfs für die Wärmepumpe und die elektrischen Verbraucher wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halle errichtet, von der auch die nebenan gelegene Eiswelt profitiert. Zudem existiert eine Nahwärmeleitung zwischen den beiden Gebäuden. Wenn die Kühlaggregate der Eiswelt laufen, nutzt die Sporthalle Waldau die dabei entstehende Abwärme.

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 28. Juni beschlossen, dass die Waldau eine neue Sporthalle bekommt. Baubeginn war am Montag, 2. Juli. Im Sommer 2019 sollen die Bauarbeiten der Außensportflächen beginnen, im Herbst 2020 soll die gesamte Halle fertiggestellt sein.

Für den Neubau musste ein Tennenplatz aufgegeben werden. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen über 15,5 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wird über das Holz-Innovativ-Programm des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit 200.000 Euro gefördert.