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Kinderzeichnungen schmücken Stelen

14.09.2018 Kinder/Jugend
Der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, Dr. Fabian Mayer, hat am Freitag, 14. September, das Projekt "Kinderzeichnungen schmücken Stelen" an der Stele in der Rathauspassage präsentiert. Kinder aus den Kunstkursen der Kinderwerkstatt des Künstlerhauses zeichneten die Vorlagen für die Motive, mit denen fünfzehn Stelen des Kulturleitsystems in der Innenstadt beklebt wurden.
Kinderzeichnungen schmücken StelenAn der Einweihung vor dem Stuttgarter Rathaus nahmen Fabian Mayer, Bürgermeister für Verwaltung, Kultur und Recht , Kulturamtsleiterin Dr. Birgit Schneider-Bönninger, die Leiterin des städtischen Kinderbüros, Maria Haller-Kindler, und die Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Mitte, Veronika Kienzle (v.r.n.l.), teil. Foto: Ferdinando Iannone
An der Einweihung nahmen Bezirksvorsteherin Veronika Kienzle, Kulturamtsleiterin Dr. Birgit Schneider-Bönninger, der Kunstreferent des Kulturamts, Gerd Dieterich, beteiligte Kinder aus den Kunstkursen, Dienststellenleiter Nicolaus Welker und Sachgebietsleiter Thomas Stöhr vom Tiefbauamt, als Vertreterinnen des Künstlerhauses die Vorsitzende des Trägervereins Dr. Hannelore Paflik-Huber, Geschäftsführerin Romy Range und Werkstattleiterin Stephanie Bollinger-Casale sowie die Leiterin des Kinderbüros, Maria Haller-Kindler, teil.

"Mit Kinderzeichnungen den öffentlichen Raum und den Kulturstandort zu beleben, ist eine wunderbare Idee", sagte Bürgermeister Mayer. "Die Arbeiten zeigen, wie das kreative Potenzial von Kindern bei entsprechender Förderung angeregt und zur Entfaltung gebracht werden kann."

Ausgangspunkt für das Projekt war der Wunsch von Kulturamtsleiterin Dr. Schneider-Bönninger, die freien Flächen auf den Stelen des Kulturleitsystems künstlerisch gestalten zu lassen. Die Idee, dort Kinderzeichnungen zu zeigen, ist in Zusammenarbeit von Kulturamt und der Stuttgarter Kunstakademie entstanden. Studierende der Klasse von Professor Uli Cluss im Studiengang Kommunikationsdesign hatten in einem klasseninternen Wettbewerb Konzepte entwickelt, wie diese freien Flächen genutzt werden könnten.

Ergebnisse waren unter anderem künstlerische oder illustrative Ansätze, die die Nutzung als Wechselausstellungsfläche im regelmäßigen Turnus oder auch als einen zusätzlichen Beitrag zur Orientierung der Nutzer des Kulturleitsystems vorschlugen. Zur Realisierung wurde der Vorschlag der Studentin Fiona Frahm ausgewählt, deren Konzept die schriftlichen Informationsblöcke mit Kinderzeichnungen kombiniert.

Die Kinderzeichnungen entstanden in der Kinderwerkstatt des Künstlerhauses. Aus dem Fundus der Arbeiten wählte eine Jury, der neben der Werkstattleiterin auch Vertreter des Kulturamts, des Stadtplanungsamts und des Tiefbauamts angehörten, fünfzehn Zeichnungen für die Aktion auf den Leitsystemstelen aus.