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Stadt schafft und sichert Sozialmietwohnungen

21.12.2018 Aktuelles
Die Landeshauptstadt arbeitet intensiv daran, mehr bezahlbare Wohnungen bereitzustellen. Bei den Sozialmietwohnungen hat sie in den letzten Jahren eine Kehrtwende erreicht. Die Stadt schafft und sichert Sozialmietwohnungen, im kommenden Jahr plant sie unter anderem das Stuttgart Innenentwicklungsmodell auszuweiten. Die Verwaltung reagiert auf einen Bericht der Stuttgarter Nachrichten vom Freitag, 21. Dezember ("Städtischer Bau - statt 1300 nur 21 Sozialwohnungen"). Richtig ist, dass durch SIM 21 Wohnungen aus drei Verfahren seit 2017 bezogen wurden. Es werden jetzt mehr und mehr Bezüge, weil jedem SIM-Verfahren ein Bebauungsplanverfahren vorausgeht.
Insgesamt wurden in den vergangenen fünf Jahren 353 Sozialmietwohnungen bezogen, davon 236 durch die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG). 117 Wohnungen durch andere Bauträger. Darin enthalten sind die 21 fertiggestellten Sozialmietwohnungen aus den SIM-Verfahren im Jahr 2017. Weiterhin konnten 152 über das Land finanzierte Sozialmietwohnungen über das "Bündnis für Wohnen" bezogen werden. Diese teilen sich auf in 144 Wohnungen der SWSG und 8 Wohnungen einer Baugenossenschaft. Außerdem konnten über das Bündnis 162 Wohnungen mit neuen Belegungsrechten im Zeitraum Mitte 2016 bis Ende 2018 bezogen werden.

Um weitere Sozialmietwohnungen zu schaffen, hat die Verwaltung dem Gemeinderat vorgeschlagen, das SIM-Verfahren fortzuschreiben und zu vereinfachen. Dabei soll der Anteil der geförderten Wohnungen von bisher 20 auf 30 Prozent der für Wohnzwecke im SIM-Gebiet neu geschaffenen Geschossfläche steigen. Bei Ersatzmaßnahmen in einem Radius von einem Kilometer rund um das SIM-Gebiet erhöht sich der Anteil von 30 auf 45 Prozent. Die Erhöhung erfolgt ausschließlich zu Gunsten von Sozialmietwohnungen, da in diesem Bereich der größte Nachfragebedarf besteht. Weiter sollen die Bindungsfristen bei den Sozialmietwohnungen von 15 auf 25 Jahre und bei den Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher von 15 auf 20 Jahre verlängert werden. Der Rat wird Anfang 2019 darüber entscheiden.