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Brandstiftung im Haus einer Religionsgemeinde: Bürgermeister Wölfle übermittelt Solidarität

31.01.2019 Aktuelles
Im Gemeinde- und Gebetszentrum der Ahmadiyya Muslim Jamaat e.V. hat es gebrannt. Der Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, Werner Wölfle, hat sich am 31. Januar vor Ort ein Bild gemacht.
Bürgermeister Wölfle sagte: "Mich macht betroffen, was ich gesehen und gehört habe. Die Polizei berichtet, dass es sich um Brandstiftung handelt. Ich hoffe, dass sie schnell ermittelt, wer hinter der Tat steckt und was die Motive sind." Er habe der Gemeinde unmittelbar nach dem Brand-Ereignis die Solidarität der Stadt übermittelt. "Gotteshäuser verdienen besonderen Schutz. Sie geben Menschen den Raum, ihre Religion auszuleben. Und genau deswegen ist die Aufklärung der Hintergründe umso wichtiger. Beruhigend ist, dass kein Mensch verletzt wurde." Wölfle sicherte den Gemeindevertretern zu, dass sich die Verwaltung um Ersatz für die Gebetsräume bemühen werde. Wölfle weiter: "Ich hoffe vor allem, dass die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses schnellstmöglich wieder ihre Wohnungen benutzen können."

Die Ahmadiyya Gemeinde ist eine aktive Gemeinde in der Landeshauptstadt. Seit vielen Jahren beteiligt sie sich an unterschiedlichen Bürgeraktionen. Beispiele dafür sind die Let's Putz Aktionen für saubere Stadtteile in Stuttgart und die Förderung von interkulturellen Begegnungen zwischen ihren jüngeren Gemeindemitgliedern und Senioren in Pflegeheimen. Letztes Jahr hat die Gemeinde eine größere Summe für das Kinderhospiz gespendet. Die Ahmadiyya Gemeinde ist Mitglied des Arbeitskreises Stuttgarter Muslime und unterstützt die Integrationsarbeit in Stuttgart.