Presse
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Borkenkäfer machen den Stuttgarter Förstern auch im Winter viel Arbeit

13.02.2019 Umwelt
Wie bereits mehrfach in der Presse berichtet und auch überall wahrnehmbar, hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt seit dem Trockensommer 2018 auch in Stuttgart mit erheblichen Schäden durch Borkenkäfer zu kämpfen. Zwar ist die Fichte eine eher seltenere Baumart in Stuttgarter Wäldern, dennoch fällt es an vielen Stellen deutlich auf, wenn zahlreiche Bäume dieser Art entnommen werden müssen.
Im aktuellen Winter wird sowohl im Landes- als auch im Stadtwald Stuttgart - wie auch in zahlreichen anderen Forstbetriebe in Mitteleuropa - die Aufarbeitung der 2018 geschädigten Fichten verfolgt. Durch die Entnahme befallener Bäume wird versucht, die weitere Ausbreitung der Borkenkäfer im kommenden Frühjahr einzudämmen. Im Zuge des Klimawandels ist eine Umstellung auf wärmetolerantere Baumarten dringend angezeigt. Daher werden vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt im Frühjahr und Herbst 2019 auch an vielen Stellen vor allem Eichen gepflanzt werden, um die entstandenen Lücken schnell und nachhaltig zu schließen. Die Arbeitsschwerpunkte der kommenden Wochen liegen im Augenwald und Knaupental, am Zwickenberg, Rotwildpark, Pfaffenwald sowie im Schwarzwildpark.