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OB Kuhn zur Opern-Sanierung: "Viele Jahre an einem tragfähigen Sanierungskonzept gearbeitet"

11.03.2019 Kultur
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat sich verwundert über die jüngsten Vorstöße aus dem Gemeinderat gezeigt, zum jetzigen Zeitpunkt noch den Neubau einer Spielstätte für die Oper bzw. für Oper und Ballett prüfen lassen zu wollen - anstelle einer Sanierung und Erweiterung am Standort.
Vorige Woche hatte die CDU einen solchen Antrag im Gemeinderat eingebracht; zuvor hatten dies bereits SPD, Freie Wähler, FDP und der Einzelstadtrat der Stadtisten in einem gemeinsamen Antrag thematisiert.

Kuhn erklärte am Montag, 11. März: "Wir haben viele Jahre an einem tragfähigen Konzept zur Sanierung des Littmann-Baus und damit für eine zukunftsfähige Spielstätte am bisherigen Standort gearbeitet. Dies ist auch stets transparent im Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater beraten und beschlossen worden. Deshalb wundert mich der plötzliche Vorstoß der CDU, alles noch einmal vergleichend prüfen zu wollen."

Bisher sei auch stets verneint worden, auf die freiwerdenden Gleisflächen nach Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs warten zu wollen. "Das sind unkalkulierbare zeitliche Risiken", so der OB. "Und warum wir das nicht wollen, zeigt ein Rundgang durch den Littmann-Bau. Für alle, die glauben, dass wir noch unendlich viel Zeit für eine Sanierung haben, schlage ich eine Ortsbesichtigung vor, um sich nochmal einen persönlichen und unmittelbaren Eindruck vom baulichen und technischen Zustand des Littmann-Baus sowie den Arbeitsbedingungen der über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu machen", sagte Kuhn.