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Achtsame Waldbesucher konnten Schlimmeres verhindern - Frühsommerliche Temperaturen und anhaltende Trockenheit erhöhen die Waldbrandgefahr auch im Stuttgarter Wald

29.04.2019 Aktuelles
Am Ostersamstag hat auf der unteren Damgartenwiese im Rotwildpark eine umgestürzte Eiche gebrannt. Waldbesucher hatten Polizei und Feuerwehr verständigt und so eine Ausbreitung auf den Waldbestand verhindert. Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden.
Vermutet wird unachtsamer Umgang mit offenem Feuer oder sogar Brandstiftung. Solche Situationen stellen - insbesondere abseits der bekannten Grillstellen - eine erhebliche Gefahr für den Wald dar. Das Feuermachen ist im Wald daher generell verboten. Eine Ausnahme besteht lediglich an den offiziellen Feuerstellen auf den Grillplätzen. Das Grillen in mitgebrachten Grillgeräten oder Lagerfeuern ist im Wald ebenfalls verboten.

Achtsame Waldbesucher konnten Schlimmeres verhindern ¿ Frühsommerliche Temperaturen und anhaltende Trockenheit erhöhen die Waldbrandgefahr auch im Stuttgarter WaldVergrößernEine umgestürzte Eiche auf der unteren Damgartenwiese hatte gebrannt. Foto: Stadt StuttgartEine umgestürzte Eiche auf der unteren Damgartenwiese hatte gebrannt. Foto: Stadt Stuttgart
Der frühsommerliche Witterungsverlauf hat auch in Stuttgart den Waldbrandgefahrenindex auf Stufe 4 von 5 ("hohe Gefahr") ansteigen lassen. Zwar ist aktuell aufgrund der Niederschläge eine leichte Entspannung und ein Rückgang auf Stufe 2 ("geringe Gefahr") zu verzeichnen. Dennoch erneuert das Garten-, Friedhofs- und Forstamt auch im Hinblick auf den in den nächsten Wochen prognostizierten Witterungsverlauf den grundsätzlichen Aufruf zum vorsichtigen Umgang mit offenem Feuer beim Grillen an den Feuerstellen im Wald.

Hagen Dilling, stellvertretender Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, sagt: "Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger zu erhöhter Achtsamkeit und Einhaltung des Feuerverbots auf. An unseren Grillstellen sollten alle darauf achten, dass das Feuer immer beaufsichtigt ist, kein Funkenflug entsteht und das Feuer vor Verlassen zuverlässig gelöscht wird. Außerdem gilt im Wald ein generelles Rauchverbot von März bis einschließlich Oktober."

Eine Sperrung der Grillstellen ist in der aktuellen Waldbrandgefahrensituation noch nicht erforderlich. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt wird den weiteren Witterungsverlauf kritisch im Auge behalten und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.