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10. Europäisches Filmfestival der Generationen in Stuttgart: Filme und Dokumentationen über Facetten des Älterwerdens

09.10.2019 Aktuelles
In diesem Jahr feiert das Europäische Filmfestival der Generationen zehnjähriges Bestehen und gastiert vom 17. Oktober bis zum 11. November mit über 200 Filmvorführungen in mehr als 70 Städten und Kommunen. Wie auch in den Jahren zuvor dreht sich dabei alles um die Themen Alter, Demografischer Wandel und um den Dialog der Generationen.
In Stuttgart beginnt das Filmfestival mit der Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 18. Oktober, 16 Uhr im treffpunkt 50plus, Rotebühlplatz 28. Sozial- und Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann wird das Filmfestival der Generationen an diesem Tag feierlich eröffnen. Gezeigt wird die diesjährige Festivalpremiere und Komödie "Britt-Marie war hier". Darin wagt die ältere und betrogene Ehefrau in der schwedischen Provinz einen Neustart als Jugendtrainerin einer Fußballmannschaft. Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit Bürgermeisterin Sußmann sowie mit Expertinnen und Experten zum Thema Aufbruch statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Die Veranstaltung dient als Auftakt für insgesamt 27 Filmvorführungen, die vom 18. Oktober bis zum 7. November verteilt über zahlreiche Stuttgarter Stadtteile stattfinden. Die Filme kommen dabei zu den Menschen, an Orte, an denen es keine Kinos (mehr) gibt: in Stadtteil- und Familienzentren, Senioreneinrichtungen, Begegnungsstätten oder Kirchen. Im Programm mit dabei sind Filme und Dokumentationen über Musik und Kreativität im Alter, über nachbarschaftliche Beziehungen und soziale Teilhabe, lebenslanges Lernen, Wohnen im Alter oder Digitalisierung. Die Fülle an Themen zeigt, wie vielseitig das eigene und das gemeinsame Älterwerden sein kann.

Die Filme sind mal witzig, mal nachdenklich - und haben eines gemeinsam: Sie regen an zum Nachdenken, zur Auseinandersetzung und zu spannenden Diskussionen. Zentraler Bestandteil des Festivalkonzepts sind die anschließenden Gespräche zwischen dem Publikum und Fachexperten aus Praxis, Wissenschaft, Kommune und Politik. Dabei werden die Filmbotschaften vertieft und die Bürgerschaft generationenübergreifend ins Gespräch gebracht: Über das eigene und gemeinsame, das heutige und zukünftige Altern. Im Idealfall können aus den jeweiligen Gesprächen sogar Initiativen und Projekte entstehen.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei. Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen und zum Programm sind unter www.stuttgart.de/filmfestival-der-generationen oder www.festival-generationen.de zu finden. Das Programmheft liegt im Rathaus, in allen Bezirksämtern und Stadtteilbibliotheken sowie in den beteiligten Einrichtungen aus. Weitere Informationen im Gesundheitsamt Stuttgart, Heinz-Peter Ohm, Telefon +49 711 216-59414.

Das Europäische Filmfestival der Generationen ist mittlerweile eine anerkannte bundesweite Veranstaltungsreihe. Die Festivalleitung liegt bei dem Gerontologen Dr. Michael Doh vom Kompetenzzentrum Alter am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg. In Stuttgart wird das Filmfestival vom Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Sozialamt organisiert.