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Neue Verkehrsführung beim Bismarckplatz in Stuttgart-West

07.11.2019 Verkehr/Mobilität

Der Verkehr am Bismarckplatz Stuttgart West ge ht im kommenden Jahr neue Wege, so hat es der Gemeinderat am Donnerstag, 7. November beschlossen. Die Verwaltung kann nun die Verkehrsführung für den KfZ- und den Busverkehr ändern.


Es handelt sich um einen Versuch. Über drei Monate wird getestet, ob die Maßnahmen belastbar sind, wie sie sich auf den Verkehr und auf die Sicherheit auswirken. Die Änderungen sind Teil der geplanten Neugestaltung des Platzes.

In gesamten Bereich wird Tempo 30 eingeführt, die Bismarckstraße im Abschnitt Schwab-/Vogelsangstraße gesperrt, die Fahrspuren der Schwabstraße auf zwei verringert, die Linksabbiegerspur der Schwabstraße in die Bebelstraße wird verkürzt zugunsten von drei Taxistellplätzen, die aus der Bismarckstraße dorthin verlegt werden, die Busbuchten fallen weg und "Frankfurter Schwellen" werden als provisorische Absperrung eingebaut.

Für die Konzeption, Betreuung, Dokumentation und Auswertung der verkehrsbehördlichen Anordnung zeichnet das Büro Koehler & Leutwein aus Karlsruhe verantwortlich. Die Maßnahmen sind mit dem Bezirksbeirat besprochen.

Das Projekt soll auch durch Bürger begleitet werden: Sobald die bauliche Umsetzung beauftragt ist und der zeitliche Rahmen konkret terminiert werden kann, werden Bürger um Unterstützung gebeten. In Vertretung der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer werden Personen gesucht, die ein Bismarckplatz-Tagebuch führen und ihre Eindrücke bei der Überquerung des Bismarckplatzes während des Versuchs beschreiben. Diese Erfahrungsberichte werden von den Planern ausgewertet und bei der weiteren Planung des Platzes berücksichtigt.

Der ganze Prozess ist ein Teil der "Sanierung Stuttgart 28 -Bismarckstraße-". Im Zentrum steht die Aufwertung des Bismarckplatzes. Das Büro Internationales Stadtbauatelier (ISA) aus Stuttgart gewann 2017 den ersten Preis des Wettbewerbs und wurde mit der weiteren Planung beauftragt. Die Umgestaltung des Bismarckplatzes entsprechend dem Siegerentwurf erfordert Änderungen bei der Verkehrsführung.