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Gedenkfeier zum 78. Jahrestag des Beginns der Deportation der Württemberger und Stuttgarter Juden

20.11.2019 Aktuelles
Rund tausend württembergische Juden sind am 1. Dezember 1941 vom Killesberg aus in das Konzentrationslager Riga deportiert worden. Fast alle wurden in den folgenden Jahren ermordet. Weitere tausend jüdische Bürger traten 1942 von hier aus ihren Leidensweg an. Zur Erinnerung findet am Montag, 2. Dezember, um 12 Uhr eine Feierstunde am Gedenkstein im Höhenpark statt.
Diese steht unter dem Leitgedanken "Zukunft braucht Erinnerung" und wird gestaltet von der Evangelischen Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), der Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), Andreas Keller, Zeichen der Erinnerung, Pfarrer Jochen Maurer, Leiter der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Nord, Christine Göttler-Kienzle, Gemeindereferentin der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg, sowie Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 an der Freien Waldorfschule am Kräherwald.