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Neuer Stadtraum B14: Ausschuss beschließt Wettbewerbsverfahren

17.12.2019 Stadtplanung
Der Stadtraum an der B14 soll attraktiver werden: Zwischen Schwanenplatztunnel und Marienplatz soll mehr Aufenthaltsqualität geschaffen werden. Ziel ist, die vorhandene Verkehrsfläche und das Verkehrsaufkommen um 50 Prozent zu verringern. Vor allem die trennende Wirkung der B14 soll aufgelöst werden. Dazu lobt die Stadt jetzt einen städtebaulichen Wettbewerb aus. Das dazugehörige Verfahren hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik am Dienstag, 17. Dezember, beschlossen.

In einem ersten Schritt soll ein internationaler Planungswettbewerb Ideen für den gesamten Stadtraum generieren und eine Grundlage für die weiteren Planungen schaffen. In einem zweiten Schritt folgt eine Studie zur Machbarkeit. Mit ihnen soll untersucht werden, wie erste Realisierungsschritte aussehen können. Außerdem soll mit ihrer Hilfe das vorhandene Wettbewerbsergebnis nochmals überprüft und weiter vertieft werden. Anschließend wird mit der Umsetzungsplanung begonnen.

Bis Ende Januar 2020 soll das Wettbewerbsverfahren europaweit bekanntgemacht werden. Den Wettbewerbsstart hat die Verwaltung auf den 10. Februar 2020 festgelegt.

Ziele des Wettbewerbs

Bei der Neugestaltung des Stadtraums an der B14 soll der öffentliche Raum aufgewertet werden. Dazu zählen eine attraktive Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer sowie begrünte Stadträume. Auch neue Mobilitätsanforderungen sollen berücksichtigt werden.

Das Wettbewerbsgebiet erstreckt sich vom Österreichischen Platz bis zum Marienplatz und vom Gebhard-Müller-Platz bis zum Schwanenplatztunnel. Am Charlottenplatz soll auch der Abschnitt bis zum Kunstmuseum in die Betrachtung mit einfließen.