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Weit über 10.000 Menschen feiern gemeinsam Silvester auf dem Schlossplatz - OB Kuhn: "Friedliche Stimmung voller Freude" - Dank an Künstler, Einsatzkräfte und Veranstalter

01.01.2020 Aktuelles
Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am 31. Dezember 2019 eine große Silvesterfeier auf dem Schlossplatz veranstaltet, die bis ins neue Jahr dauerte. Weit über 10.000 Menschen, davon allein mehr als 8.000 im inneren Veranstaltungsbereich, haben den Jahreswechsel friedlich und ohne selbst zu böllern gefeiert.
Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der mit seiner Frau Waltraud Ulshöfer ebenfalls unter den Besuchern war, sagte: "Das war eine tolle Feier. Wir haben auf dem Schlossplatz eine beeindruckende Stimmung erlebt, friedlich und voller Freude auf ein besonders gutes neues Jahr. So ein Silvester, an dem die Stuttgarterinnen und Stuttgarter und ihre Gäste gemeinsam feiern, müssen wir wieder haben." Der Oberbürgermeister dankte den Künstlerinnen und Künstlern, den Lichtkünstlern und Technikern, den Veranstaltern und insbesondere auch den Sicherheitskräften, dem Ordnungsdienst, dem Technischen Hilfswerk und den Sanitätern: "Dank ihres Engagements und ihres Einsatzes haben wir auf dem Schlossplatz den Jahreswechsel so stimmungsvoll feiern können."

Das Programm auf der Bühne vor dem Ehrenhof des Neuen Schlosses bestand aus Live-Musik, Comedy und Illuminationen. Den Auftakt machte der Freiburger Jazzchor. Anschließend folgten ein Ensemble um den Träger des baden-württembergischen Jazzpreises, Alexander "Sandi" Kuhn, die Akrobatik-Show "Acrodanse", die Sopranistin Alexandra Urquiola, der Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, Cornelius Meister, der die Besucher zum Mitsingen der "Ode an die Freude" animierte, der schwäbische Comedian Dodokay sowie die Trommelgruppe "Drumaturgia". Den Höhepunkt der Silvester-Veranstaltung bildete die Mitternachtsshow mit Videoprojektionen, lichttechnischen Inszenierungen sowie Laser- und Spezialeffekten.

Das Feuerwerkskörperverbot, das aus Sicherheitsgründen auf dem und um den Schlossplatz gegolten hat, wurde eingehalten und von Polizei und Sicherheitsdiensten an den verschiedenen Einlassstellen kontrolliert. Die meisten Bürgerinnen und Bürger hielten sich an das Verbot und brachten von vornherein keine pyrotechnischen Gegenstände wie Raketen, Böller und Co. mit.

Hintergrund

Der Verwaltungsausschuss der Landeshauptstadt Stuttgart hatte am Mittwoch, 20. November 2019, mehrheitlich zugestimmt, zum Jahreswechsel 2019/2020 eine Silvester-Veranstaltung auf dem Schlossplatz auszurichten. Die Organisation der Feier übernahm die in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft im Auftrag der Stadt. Die veranschlagten Kosten betrugen 513.500 Euro.

Zum Schutz der Veranstaltung hatte die Landeshauptstadt Stuttgart auf Grundlage des Polizeigesetzes ein Feuerwerkskörperverbot von Dienstag, 31. Dezember 2019, 20 Uhr bis Mittwoch, 1. Januar 2020, 2 Uhr ausgesprochen und eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Das Feuerwerkskörperverbot war Teil des Sicherheitskonzepts, das die Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet hatte.