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Land und Stadt informieren sich über Bauten ethnologischer Museen

07.01.2020 Kultur
Das Linden-Museum soll zu einem neuen ethnologischen Museum für Stuttgart werden und sich dafür auch räumlich verändern. Hierzu informieren sich Vertreterinnen und Vertreter von Land, Stadt und Museumsdirektion über Neubauten ethnologischer Museen in Europa. Die Teilnehmenden werden vom 8. bis 10. Januar auf Exkursion sein.
Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagte am Dienstag, 7. Januar: "Die Landeshauptstadt unterstützt die Ziele für die Errichtung eines Neubaus des Linden-Museums. Mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln, dem Musée de l'Afrique Centrale in Belgien und dem Musée du quai Branly in Paris verschaffen wird uns einen komprimierten und hochkarätigen Überblick über spannende ethnologische Museumskonzeptionen. Sie können uns wertvolle Anregungen für die weiteren Planungen unseres großen Völkerkundemuseums geben."

An der Exkursion beteiligen sich Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, des Landtags Baden-Württemberg, der Landeshauptstadt Stuttgart, des Stuttgarter Gemeinderats sowie des Linden-Museums Stuttgart.

Das 1911 gegründete Linden-Museum Stuttgart - Staatliches Museum für Völkerkunde ist eines der bedeutendsten Völkerkundemuseen Europas. Es bewahrt und erforscht eine herausragende Sammlung von Zeugnissen des Weltkulturerbes und versteht sich als lebendiger Ort des interkulturellen Dialogs und der Begegnung. Das Museum befindet sich in der Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart beteiligt sich zu 50 Prozent an der Finanzierung.