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OB Kuhn zu Besuch in der Vesperkirche

12.02.2020 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Mittwoch, 12. Februar, die Vesperkirche am Leonhardsplatz besucht. Nach einem gemeinsamen Gespräch mit Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann und einem langjährigen Ehrenamtlichen unterhielt er sich mit den Gästen. Die Vesperkirche Stuttgart ist ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde, durch das Menschen in Not unterstützt werden.
Kuhn sagte: "Ich bewundere die Arbeit der Vesperkirche. Wir sind eine reiche Stadt und es gibt trotzdem Armut und Menschen in Notlagen. Die Vesperkirche bietet einen Raum, in den alle Menschen kommen können und der allen Menschen Anerkennung vermittelt. Der Weg in die Armut kann sehr kurz sein. Daher ist es umso wichtiger, dass die Kirche dieses Miteinander organisiert. Hier wird richtig etwas für die Stadt geleistet."

OB Kuhn zu Besuch in der VesperkircheVergrößernZu Besuch in der Vesperkirche: Oberbürgermeister Fritz Kuhn im Gespräch mit dem langjährigen Ehrenamtlichen Reinhold Schöndorfer. Foto: Thomas Wagner/Stadt StuttgartZu Besuch in der Vesperkirche: Oberbürgermeister Fritz Kuhn im Gespräch mit dem langjährigen Ehrenamtlichen Reinhold Schöndorfer. Foto: Thomas Wagner/Stadt Stuttgart
Die Ehrenamtlichen in der Stuttgarter Leonhardskirche kümmern sich in vielerlei Hinsicht um die Gäste: Täglich bereiten sie rund 600 Mahlzeiten zu. Seit diesem Jahr werden die Gäste an den Tischen bedient. Durch das Bediensystem sei es sehr viel entspannter als in den vergangenen Jahren, so Pfarrerin Ehrmann. Das Angebot umfasst auch Vesperpakete, die am Nachmittag ausgegeben werden. Außerdem werden Decken verteilt und die Kirchenbänke können als Ruheplätze genutzt werden. Kranke Besucher können sich ärztlich versorgen lassen, auch ihre Tiere können medizinisch behandelt werden. Seit letztem Jahr gibt es einen Fußpflegeservice.

Die Vesperkirche Stuttgart gibt es seit 1995. Hilfsbedürftige Menschen finden hier jedes Jahr zwischen Januar und März sieben Wochen lang Zuflucht. Noch bis zum 7. März ist die Kirche täglich von 9 bis 16.15 Uhr geöffnet.

Finanziert wird die Aktion durch Spenden in Höhe von 300.000 Euro jährlich. Neben den Hauptamtlichen wird das Projekt von insgesamt 900 Ehrenamtlichen organisiert und getragen.