Presse
  •  

Eiswelt Stuttgart und Stuttgart Rebels sind neue "Partner der Energiewende" - Eiswelt setzt auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien

22.02.2020 Versorgung
Die Stadtwerke Stuttgart haben die vom Amt für Sport und Bewegung betriebene Eiswelt Stuttgart zusammen mit dem Stuttgarter Eishockey-Club als "Partner der Energiewende" geehrt. Damit werden die gemeinsamen Aktivitäten gewürdigt, den Betrieb auf der Waldau klimafreundlich zu realisieren. Die Auszeichnung wurde am Rande des letzten Saisonspiels der Stuttgart Rebels gegen die 1b-Mannschaft des EV Ravensburg am Samstag, 22. Februar, auf der Eisbahn auf der Waldau überreicht.
"Viele Nachwuchssportler trainieren in der Eiswelt und auch viele junge Leute kommen dorthin zu Besuch. Deshalb ist es uns besonders wichtig, dass das Engagement des Amts für Sport und Bewegung und der Stuttgart Rebels bekannt wird. Jeder Bereich unserer Gesellschaft - auch der Sport - übernimmt beim Klimaschutz Verantwortung", sagte Stadtwerke-Vertriebsleiter Georg Soukopp bei der Übergabe der Zertifikate.

"Seit 2013 arbeiten wir gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz daran, den Energieverbrauch der Eiswelt Stuttgart nachhaltig zu senken", erklärte Daniela Klein, Leiterin des Amts für Sport und Bewegung. "Mit Erfolg: Der Stromverbrauch der beiden Eishallen auf der Waldau konnte im Jahr 2019 im Vergleich zu 2013 um 34 Prozent gesenkt werden", so Klein. Erreicht wurde dies unter anderem durch den Einsatz von LED-Beleuchtung in beiden Hallen, Bewegungsmeldern für die Beleuchtung und die Nutzung der Abwärme der Kälteerzeugung in der Eiswelt selbst - zum Beispiel für deren Heizungssysteme. Finanziert wurden diese Maßnahmen über stadtinternes Contracting. Dieses Darlehen des Amts für Umweltschutz wird durch die Kosteneinsparungen im energetisch optimierten Gebäudebetrieb refinanziert.

Dr. Christian Ballarin, erster Vorsitzender des Stuttgarter Eishockey-Clubs sagte: "Wir sind stolz, dass wir mit unserer Heimspielstätte Eiswelt Stuttgart Partner der Energiewende sind und den Eissport damit nachhaltiger gestalten können."

Dank dem Stadtwerke-Ökostrom wird der Strombedarf der Eiswelt komplett aus regenerativen Energien gedeckt. Dadurch werden jährlich 363 Tonnen klimaschädliche CO2-Emissionen im Vergleich zum bundesweiten Strommix vermieden. Ergänzend wird die Eiswelt auch von der gegenüber entstehenden Sporthalle Waldau profitieren, deren Fertigstellung für Herbst 2020 geplant ist. Von der Photovoltaikanlage auf dem Dach der neuen Halle fließt Strom in die Eiswelt. Zudem existiert eine Nahwärmeleitung zwischen den beiden Gebäuden. Wenn die Kühlaggregate der Eiswelt laufen, nutzt die Sporthalle Waldau die Abwärme für die Heizung.Mehr als 45.000 Stuttgarter Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen engagieren sich bereits mit den Stadtwerken als "Partner der Energiewende": Sie nutzen oder erzeugen Ökostrom, sind elektro-mobil unterwegs oder setzen auf Energieeffizienz. Die Stadtwerke zeichnen sukzessive Unternehmen, Institutionen, Vereine und weitere Stuttgarter Akteure öffentlich aus und stellen ihr Engagement für die Energiewende vor.