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Coronavirus: Vorgaben für Trauerfeiern

18.03.2020 16:10 Aktuelles
Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch Folgen für Beerdigungen und Trauerfeiern. Die Landeshauptstadt hat auf allen 42 Friedhöfen die Feierhallen geschlossen. Verstorbene werden weiterhin bestattet. Eine kleine Trauergemeinde mit maximal zehn Personen kann sich während der Bestattung am Grab oder der Urnenwand zusammenfinden.
Der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau erklärte am Mittwoch, 18. März: "Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind weitreichend. Es ist weiter möglich, Verstorbenen das letzte Geleit zu geben und sich von ihnen zu verabschieden. Leider sind auch bei diesen Gelegenheiten Kontakte zu minimieren. Trauernde sollten derzeit, wenn möglich, Distanz zueinander wahren." Auch bei der abschließenden Trauerfeier gelten die allgemeinen Vorgaben des Infektionsschutzes gegen das Coronavirus: Es sollten möglichst wenige Personen - nicht mehr als zehn - zusammenkommen, die die Hygieneregeln wie Abstand, Nieß- und Handhygiene beachten.

Notwendige Verhaltensregel in Zeiten des Coronavirus


Generell gilt: Das Coronavirus wird durch direkten Kontakt untereinander verbreitet, insbesondere durch Tröpfchenübertragungen und Händeschütteln. Beachten Sie deshalb unbedingt die Hygieneregeln zum regelmäßigen Händewaschen und zum Niesen in die Armbeuge. Bleiben Sie auf Abstand zu anderen Personen, am besten zwei Meter. Das gilt auch beim Schlangestehen. Vermeiden Sie es dringlich, Menschentrauben zu bilden. Überhaupt sollten Sie soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren und zuhause bleiben. Vermeiden Sie unbedingt Ansteckungsrisiken. Nehmen Sie das Coronavirus ernst. Gehen Sie nicht leichtfertig mit Ihrer Gesundheit und der Ihrer Mitmenschen um. Beachten Sie zwingend alle Verbotsregeln. Nur so kann es gelingen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und Ansteckungsketten zu unterbrechen.

Unter www.stuttgart.de/corona informiert die Stadt über das Virus und seine Auswirkungen auf das öffentliche Leben.