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Stadt fordert Bau- und Gartenmärkte zur dringenden Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auf

01.04.2020 10:05 Aktuelles
Die Landeshauptstadt hat am Mittwoch, 1. April, Bau- und Gartenmärkte angeschrieben und aufgefordert, die Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten.
Die Polizei Stuttgart hatte bei Kontrollen festgestellt, dass die vorgeschriebenen Maßnahmen nicht in allen Märkten eingehalten werden. Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro und die Verhängung weitergehender Vorschriften bis hin zur Schließung aller Bau- und Gartenmärkte.

Die Stadt hat in ihrem Schreiben an die Bau- und Gartenmärkte erneut die zwingend erforderlichen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus aufgelistet. Dies sind insbesondere:

  • Die Steuerung des Zutritts der Kunden
  • Die Vermeidung von Warteschlangen
  • Die Einhaltung eines Abstands von möglichst 2 Metern, mindestens jedoch von 1,5 Metern zwischen den Personen, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind

Die Landesregierung Baden-Württemberg hatte am 17. März die Verordnung über die infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlassen. Neben der Schließung von Hochschulen, Schulen und Kindergärten, einem Betretungsverbot für Heime für ältere und behinderte Menschen und Krankenhäuser und einem Kontaktverbot für Gruppen ab drei Personen in der Öffentlichkeit enthält die Verordnung Regelungen für Handel und Gewerbe. Diese wurden am 28. März nochmals um die oben genannten Vorgaben für den Kundenbetrieb verschärft.

Demnach ist zunächst bis zum 19. April der Betrieb aller Verkaufsstellen des Einzelhandels untersagt. Ausnahmen gelten unter anderem für den Lebensmitteleinzelhandel und für Bau-, Garten- und Tierbedarfsmärkte, die die notwendigen infektionsschützenden Maßnahmen ergreifen, um ihre Kunden vor der Gefahr einer Übertragung des Coronavirus zu schützen.