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Förderprogramm für barrierefreies und altersgerechtes Wohnen

14.05.2020 Gemeinderat
Menschen mit einer Behinderung oder altersbedingter Mobilitätseinschränkung sind auf einen barrierefreien Wohnraum angewiesen. Die meisten wollen dabei in der eigenen Wohnung bleiben. Oftmals reichen dafür einige Umbaumaßnahmen aus. Um die Barrierefreiheit im Bestandsbau zu fördern, wurde im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2018/2019 ein Förderprogramm "Behinderten- und altengerechtes Wohnen" beschlossen, das Ende 2019 ausgelaufen ist. Jetzt wird das Programm mit einzelnen Anpassungen unter der neuen Bezeichnung "Barrierefreies und altersgerechtes Wohnen" - rückwirkend zum 1. Januar 2020 - verlängert. Dies hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 14. Mai beschlossen.
Im neuen Förderprogramm werden Finanzmittel in Höhe von jeweils 500.000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 zur Verfügung gestellt. Bisher wurde im Zeitraum von August 2018 bis Dezember 2019 insgesamt 42 Anträgen zugestimmt, neun abgelehnt, und damit 290 000 Euro bewilligt. Die beantragten Fördermaßnahmen teilen sich hauptsächlich in vier Kategorien: Einen Badumbau beantragten 65 Prozent der Antragsteller, einen Treppenlift 18 Prozent, einen erleichterten Zugang zur Wohnung elf Prozent und den Einbau eines Aufzugs sechs Prozent.

Die im damaligen Haushalt eingestellten Mittel wurden damit nicht ausgeschöpft. Damit stehen aktuell zusätzliche Restmittel aus 2019 - unter Vorbehalt der Übertragung - ebenfalls zur Verfügung. Eine weitere Überprüfung zur Entwicklung des Förderprogramms erfolgt Ende 2021.