Presse
  •  

Verwaltung kündigt Nachtragshaushalt an

25.06.2020 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2020 angekündigt. Bedingt wird er durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den städtischen Haushalt. Dies teilte er dem Gemeinderat am Donnerstag, 25. Juni, mit.
OB Kuhn erklärte: "Durch die Corona-Pandemie fehlen uns unter dem Strich 290 Millionen Euro. Der gute Jahresabschluss und die Unterstützung von Bund und Land helfen uns, die Verluste voraussichtlich ausgleichen. Wir schaffen es voraussichtlich ohne Einsparungen durch das laufende Haushaltsjahr. Es ist uns wichtig, nicht in den erhofften Aufschwung hineinzusparen." Im vergangenen Jahr 2019 hatte die Stadt noch einen Überschuss von rund 300 Millionen Euro erzielt. Kuhn sagte: "Dies wird aber der letzte Überschuss in dieser Größenordnung sein", so Kuhn.

Der Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen, Thomas Fuhrmann bezifferte die erwarteten Risiken durch Steuerausfälle und Mehraufwendungen auf bis zu 500 Millionen Euro. Von Bund und Land sind rund 200 Millionen Euro an Ausgleichzahlungen zu erwarten, unter anderem für die ausbleibenden
Gewerbesteuereinnahmen und die "Kosten der Unterkunft".

Mitte Juli werden der OB und der Kämmerer den Jahresabschluss vorstellen und einen Ausblick auf den anstehenden Nachtragshaushalt geben.