IVLZ - Aufgaben und Erfolge

Vier Operatoren pro Schicht, also jeweils ein Vertreter der IVLZ-Partner, arbeiten gleichzeitig im Leitraum der Integrierten Verkehrsleitzentrale (IVLZ) zusammen. Durch die räumliche Nähe zueinander ist ein schneller und unkomplizierter Informationsaustausch möglich. So können Probleme auf Stuttgarts Verkehrsflächen oft bereits im Vorfeld erkannt und gelöst werden.

Die IVLZ muss auf vielfältige Ereignisse reagieren, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. Pro Jahr sind das:

  • 26.700 Unfälle
  • 4.300 Schwertransporte
  • 1.800 Veranstaltungen (auf öffentlicher Fläche)
  • 250 Veranstaltungen der Großhallen, Märkte und Stadien
  • 14.500 Baustellen (allein auf Vorbehaltsstraßen)

Der Erfolg ist messbar - bessere Mobilität in Stuttgart

Der integrative Ansatz der IVLZ hat sich von Anfang an bewährt: Staureduktionen oder sogar Stauvermeidungen führen zu einer generellen Verbesserung des Verkehrs in Stuttgart. Das heißt, nicht nur der Individualverkehr, sondern auch Bus- und Stadtbahnverkehr profitieren davon und auch die Lebensqualität der Fußgänger, Radfahrer und Anwohner kann durch die reduzierten Emissionen gesteigert werden.

Die IVLZ

  • Information der Verkehrsteilnehmer über Variotafeln und direkt über Rundfunk bei besonderen Verkehrsstörungen.
  • Täglich 140 verkehrliche Maßnahmen über die zur Verfügung stehenden verkehrstechnischen Systeme sei es im Individualverkehr oder ÖPNV
  • Aufzeigen von Alternativrouten.
  • Eingriff bei gravierenden Störungen des ÖPNV
  • Abbau oder Verhinderung von mehreren Kilometern Stau pro Tag.
  • Reduktion der Reisezeiten für zu- und abfließende Veranstaltungsverkehre
  • Schaltung spezieller Ampelprogramme für Fußgänger und Radfahrer

 
 

Mehr zum Thema