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RegioRadStuttgart startet am 1. Mai

Am 1. Mai startet das neue Fahrradverleihsystem: 600 Fahrräder stehen dann allein in Stuttgart und weitere 85 der Region bereit. "RegioRadStuttgart" ist quasi eine Erweiterung des bekannten Modells "call-a-bike". In Stuttgart kommen 15 neue Stationen dazu, so dass es insgesamt 60 Verleihstationen über die gesamte Stadt verteilt geben wird.

Die Räder können dann in Stuttgart und mindestens weiteren 21 Kommunen der Region genutzt werden. Im Sommer kommen in Stuttgart dann noch zehn Lastenräder hinzu und Ende September dann 150 neue Pedelecs. Bis dahin werden in Stuttgart die vorhandenen rund 100 call-a-bike-Pedelecs in das Regio-Rad-Stuttgart integriert. Die in der Region vorhandenen Pedelec-Stationen der E-2-R-Kommunen werden gegen Ende des Jahres in das RegioRadStuttgart integriert. Die von den Kommunen bestellten rund 100 Pedelecs werden bis zu deren Lieferung zahlenmäßig durch Fahrräder ersetzt.

Vorstellung Verleihsystem RegioRadStuttgartGemeinsam stellen sie heute das neue Verleihsystem vor (v.l.n.r.): Lars Matthes, Projektleiter RegioRadStuttgart der Deutschen Bahn Connect, Ralf Maier-Geißer, Abteilung Mobilität, und Björn Bender, Leiter Vertrieb Deutsche Bahn Connect. Foto: Stadt Stuttgart
Die Stadt Stuttgart sieht das Rad auf kurzen und mittleren Strecken dem Auto gegenüber als überlegen an. Für sie ist das regionale Verleihsystem ein Angebot für Pendler, Touristen und Tagesausflügler, aufs Rad umzusatteln. Ralf Maier-Geißer, Gesamtprojektleiter RegioRadStuttgart der Stadt, sagte bei der Vorstellung des Verleihsystems: "Ein gemeinsamer Systemstart aller am RegioRadStuttgart interessierten Kommunen hat auch für die Landeshauptstadt Stuttgart höchste Priorität. Wir wollen den Kunden von Anfang an ein regionales und interkommunales Fahrradverleihsystem aus einem Guss anbieten."

Bereits seit Mitte September laufen die Vorbereitungen für den Systemstart. Parallel betreibt die Deutsche Bahn Connect das bisherige Call a Bike-System in Stuttgart eigenwirtschaftlich weiter, um allen Kunden einen möglichst nahtlosen Übergang zwischen den zwei Verleihsystemen zu ermöglichen.
Zur Umsetzung gehören für die Bahn:

  • Bestimmung der Standorte für die vorgesehenen Ausleih- und Rückgabestationen und Details zum künftigen Nutzungsgebiet
  • technische Vorbereitung der neuen Webseite und App mit Einbindung des neuen Tarifsystems und der Reservierungsfunktion
  • Erarbeitung der VVS-Einbindung und Kompatibilität mit der polygoCard
  • Design der Marke RegioRadStuttgart und Vorbereitung von Kundeninformationen
  • Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern

Zudem läuft die Produktion der neuen Fahrräder auf Hochtouren. Diese sind eine Eigenentwicklung der Deutschen Bahn Connect. Dabei wird sehr hoher Wert auf die Qualität und Benutzerfreundlichkeit der Fahrräder gelegt. Denn die Fahrräder sind ganzjährig im Einsatz, müssen jeder Witterung standhalten und werden mehrmals am Tag von unterschiedlichen Kunden genutzt.

Neue E-Bike Modelle noch in diesem Jahr

Ebenso hohe Qualitätsansprüche werden an die künftig eingesetzten Pedelecs gestellt. Seit 2011 werden Pedelecs schon im heute bestehenden Call a Bike-System in Stuttgart eingesetzt. Die neuentwickelten Pedelecs werden diese ab 30. September 2018 in Stuttgart ersetzen und in der gesamten Region zum Einsatz kommen. Das verzögerte Angebot der neuen Pedelecs ist auf das Nachprüfverfahren zur Auftragsvergabe zurückzuführen. So hatten sich die Lieferzeiten zwischen Angebotsabgabe und Vertragsabschluss deutlich verlängert. Die E-2-R-Kommunen haben aktuell bereits Pedelecs eines anderen Anbieters im Einsatz und werden Ende 2018 an das RegioRadStuttgart angeschlossen.

"Für die Umsetzung des neuen RegioRadStuttgart befinden wir uns in engem Austausch mit der Landeshauptstadt Stuttgart und den beteiligten Kommunen. Um unseren Kunden in der Region bis zum Start der neuen Pedelecs entsprechende Mobilität zu ermöglichen, werden wir die bisher eingesetzten Pedelecs in Stuttgart weiter betreiben und den beteiligten Kommunen darüber hinaus anbieten, für diesen Zeitraum eine erweiterte Anzahl an konventionellen Fahrrädern zu erhalten", erklärt Björn Bender, Leiter Vertrieb der Deutschen Bahn Connect.