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Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche

Es gibt keinen Lebensbereich, der sich derzeit der Digitalisierung entziehen kann. Smartphones sind allgegenwärtig und digitale Assistenten durchdringen zunehmend die Privatsphäre - wer nutzt heutzutage keine digitalen Angebote wie E-Mail, WhatsApp, Skype, Facebook, Twitter oder auch Navigation, Online-Banking, Online-Shopping, Online-Buchung von Urlaubsreisen?

"Digitale Kommunen und Landkreise - kein Selbstläufer?" lautete daher das Thema einer Veranstaltung im Rathaus am 24. Januar. Sie war Bestandteil der Digitalisierungstour Zukunftskommune@BW des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration unter der Schirmherrschaft von Minister Thomas Strobl. Mit der Tour thematisiert die Landesregierung den konkreten Nutzen der Digitalisierung in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg.

In der Industrie ist die Digi­talisierung und die damit verbundene Automation bereits unbedingte Voraussetzung für Innovation und Markterfolg. Auch auf die Kommunen hat die digitale Durchdringung zunehmend Einfluss - nahezu alle Arbeitsplätze sind IT-unterstützt und vernetzt, die meisten Arbeitsprozesse enthalten zumindest teilweise digitale Komponenten.

Diese digitale Transformation gilt es zu steuern, der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und bleiben. Digitalisierung also als Werkzeug zur Steigerung von Lebensqualität, Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz, Wohlstand und Schonung von Ressourcen.

Stuttgart-Meine-StadtBest-Practice Beispiel aus der Landeshauptstadt: das Bürgerbeteiligungsportal www.stuttgart-meine-stadt.de. Foto: martinlorenz.net

Beispiel Bürgerbeteiligung

Fabian Mayer, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, betonte Bedeutung und Chancen der Digitalisierung für die Landeshauptstadt und die Notwendigkeit, diese Entwicklung aktiv zu gestalten. Stefan Krebs, IT-Leiter des Landes, betonte das Ziel der Landesregierung, bei der Digitalisierung bundesweit die Vorreiterrolle übernehmen zu wollen.

Best-Practice Beispiele aus der Landeshauptstadt, wie das Bürgerbeteiligungsportal www.stuttgart-meine-stadt.de und "Geoinformationen für eine intelligente Stadt" sowie eine Diskussionsrunde gaben interessante Einblicke in die kommunale Digitalisierung.

Mittwoch, 07.02.2018