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Leiser und sauberer durch Stuttgart: ALDI SÜD setzt Erdgas-Lkw ein

ALDI SÜD sendet einen von insgesamt vier Erdgas-Lkw zum Langzeittest auf die Straßen in und rund um Stuttgart. Im alltäglichen Warenverkehr soll sich zeigen, ob das Modell als klimaschonende Alternative zu Diesel-Modellen geeignet ist.

  • Erdgas-Lkw verursachen weniger Feinstaub, Stickoxide, CO2 und Lärm
  • Langzeittest erfolgt in Ballungszentren mit hoher Luftbelastung
  • Oberbürgermeister Fritz Kuhn wünscht Test-Lkw "gute Fahrt!"

ALDI SÜD setzt Erdgas-Lkw einVergrößernOberbürgermeister Fritz Kuhn (r.) und Matthias Brinkmeier (l.), Geschäftsführer der ALDI SÜD Regionalgesellschaft Aichtal, vor dem neuen Erdgas-Lkw. Foto: ALDI SÜDOberbürgermeister Fritz Kuhn (r.) und Matthias Brinkmeier (l.), Geschäftsführer der ALDI SÜD Regionalgesellschaft Aichtal, vor dem neuen Erdgas-Lkw. Foto: ALDI SÜDDer Erdgas-Lkw ergänzt die Flotte der ALDI SÜD Regionalgesellschaft Aichtal, die bislang aus 14 Diesel-Lkw bestand. Er wird künftig schwerpunktmäßig im Großraum Stuttgart unterwegs sein sowie im gesamten Einzugsgebiet der Regionalgesellschaft mit den Landkreisen Böblingen, Calw, Esslingen, Göppingen, Reutlingen und Tübingen.

Der offizielle Startschuss zum Test fiel am heutigen Freitag im Süden der Stuttgarter City, an der ALDI SÜD Filiale im Einkaufszentrum "DAS GERBER". "Dass ALDI SÜD vor unserer Haustür eine umweltschonende und damit zukunftsweisende Technologie erprobt, ist eine tolle Sache. Dies passt hervorragend zu Maßnahmen wie dem Luftreinhalteplan", sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn. "Wir wünschen dem Erdgas-Lkw gute Fahrt!"

Matthias Brinkmeier, Geschäftsführer der ALDI SÜD Regionalgesellschaft Aichtal, pflichtete dem Stuttgarter OB bei. "Wir freuen uns, dass wir auch in Stuttgart und Umgebung mit unserem Test beginnen können. Er folgt den Richtlinien unserer Klimaschutzpolitik, die vorsieht, dass wir CO2-Emmissionen im eigenen Betrieb konsequent einsparen." ALDI SÜD komme damit seiner Verantwortung als Lebensmitteleinzelhändler für Mensch und Natur nach, wie es auch in den Corporate Responsibility Grundsätzen des Unternehmens definiert ist.

Der Test findet in Ballungsräumen statt, in denen die Grenzwerte für Stickoxide besonders oft überschritten wurden. Um den Ausstoß gesundheits- und umweltschädlicher Abgase zu minimieren, kommt es neben der innovativen Fahrzeugtechnik auch auf eine ausgefeilte Tourenplanung an. Der Erdgas-Lkw beliefert durchschnittlich etwa fünf bis acht Filialen am Tag. "Die regional verfügbaren und für Lkw geeigneten Erdgastankstellen ohne Umwege zu erreichen, ist eine große Herausforderung", so Matthias Brinkmeier. "Hierzulande bieten nur etwa sechs Prozent der Tankstellen Erdgas an - und nicht alle lassen sich mit Sattelzügen nutzen." Der Erdgas-Lkw wird künftig an CNG-Tankstellen in Stuttgart-Vaihingen und Metzingen betankt.

Vielfältige Vorteile

Der Einsatz der Erdgas-Lkw verspricht viele Vorteile. Bei der Nutzung von fossilem Erdgas lassen sich CO2-Emissionen im Vergleich zu einem Diesel-Lkw um etwa 16 Prozent senken. Außerdem verursachen die Testfahrzeuge 99 Prozent weniger Feinstaub, 70 Prozent weniger Stickoxide und deutlich weniger Lärm.

Für das Logistik-Projekt arbeitet ALDI SÜD mit Partnern zusammen. IVECO liefert die Fahrzeuge. Die 400 PS starken Lkw (Modell IVECO Stralis NP) sind mit Auflieger 16,5 Meter lang und können mit bis zu 130 Kilogramm komprimiertem Erdgas (CNG) betankt werden. Sie kommen mit etwa 22 Kilogramm CNG pro 100 Kilometer aus und haben eine Reichweite von etwa 500 Kilometern.

Der Auflieger wurde durch die Schmitz Cargobull AG (NRW) produziert. Die Transportkälteanlagen zur Kühlung der Waren, die ebenfalls vom Erdgasmotor des Zugfahrzeugs mit Strom versorgt werden, stammen von der Frigoblock Grosskopf GmbH aus Essen.

Neben den Erdgas-Lkw testet ALDI SÜD ab Herbst auch einen Elektro-Lkw im Warenverkehr. Das Fahrzeug wird mit 100 Prozent TÜV-zertifiziertem Grünstrom aus Wasserkraft und Energie aus Fotovoltaikanlagen von ALDI SÜD versorgt. Der Test dauert mindestens vier Jahre, Einsatzgebiet ist das westliche Ruhrgebiet.

(Quelle: ALDI SÜD)

Montag, 25.06.2018