Aktuelles
  •  

Stadt lobt Wettbewerb für Rosenstein aus

Beispielhafte Lösungen für das Zusammenleben in der Stadt und verschiedene Nutzungen

Die Stadt Stuttgart lobt den "Internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein" aus. Damit will sie Ideen für den neuen Stadtteil sammeln. Der Gemeinderat hat dem am 28. Juni mit großer Mehrheit zugestimmt.

Luftbild Entwicklungsfläche RosensteinVergrößernNach dem Rückbau des Gleisfeldes werden etwa 85 Hektar Fläche für die Entwicklungsfläche Rosenstein zur Verfügung stehen. Foto: www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/Arnim KilgusNach dem Rückbau des Gleisfeldes werden etwa 85 Hektar Fläche für die Entwicklungsfläche Rosenstein zur Verfügung stehen. Foto: www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/Arnim Kilgus
In diesem Wettbewerb soll eine Vision für das neue Stadtquartier auf zirka. 85 Hektar freiwerdenden Gleisflächen erarbeitet werden. Die Teilnehmer sind aufgerufen, Antworten zu geben auf Fragen nach bezahlbarem Wohnraum, einer geeigneten Topografie, erhaltenswerten Bauwerken, Quartiersbildung und Nutzungsverteilung, geeigneter Parkerweiterung, Verbindungen von Grünanlagen, innovativer Infrastruktur oder kulturellen Einrichtungen. So können sich auch die drei Einrichtungen "Kongresszentrum", "Neues Lindenmuseum/?Haus der Kulturen" und "Neuer Konzertsaal" im Wettbewerbsgebiet wiederfinden. Viele Planungsvorstellungen in der Auslobung decken sich mit den Eingaben aus der Bürgerbeteiligung. Subkulturellen Einrichtungen wurde zum Beispiel in der Auslobung nach den Vorstellungen der Bürger mehr Bedeutung eingeräumt.

Das neue Quartier soll künftig beispielhaft Lösungen für das Zusammenleben in der Stadt bieten. Wichtige Aspekte sind: die Nutzungsmischung - also Wohnen, Arbeiten, Erholung oder Lernen, das Zusammenleben von Jung und Alt sowie Arm und Reich, nachhaltige Mobilität, attraktive öffentliche Räume, die grüne Infrastruktur oder auch die Umsetzung eines Plus-Energie-Quartiers. Auf einem Teil der Flächen sollen auch Themenfelder der "Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart" (IBA) entwickelt werden. So kann die IBA auf einer Teilfläche der erste Schritt zur weiteren Entwicklung der gesamten Fläche sein.

Bis Anfang Oktober soll in der ersten, offenen Phase ein Zukunftsbild für das Rosensteinquartier entwickelt werden. Die besten zehn Teilnehmer können anschließend ihre Ideen konkretisieren. Ein Preisgericht entscheidet im April 2019 über die Vorschläge. Daraus soll dann ein Rahmenplan erarbeitet werden.

Weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung zum internationalen städtebaulichen Wettbewerb Rosenstein gibt es unter www.stuttgart-meine-stadt.de/stadtentwicklung/wettbewerb-rosenstein/.