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Traumjob zwischen Computer und Faultürmen

Unsere neue Serie zur Personalwerbung der Stadt. Heute: Katharina Welsch, Ingenieurin im Hauptklärwerk.
Personalkampagne Katharina WelschVergrößernMit der neuen Personalwerbekampagne 'Stuttgart' von Beruf möchte die Landeshauptstadt neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ansprechen. Foto: Stadt StuttgartMit der neuen Personalwerbekampagne 'Stuttgart' von Beruf möchte die Landeshauptstadt neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ansprechen. Foto: Stadt Stuttgart
Katharina Welsch führt als Dienststellenleiterin rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hauptklärwerk Mühlhausen. Nach 15 Jahren in verschiedenen Positionen bei der Stadt kann die 47-jährige Diplom-Ingenieurin auf Erfahrungen und Erfolge zurückblicken.

Energischer Händedruck, aufmerksamer Blick und ein offenes Lachen: Katharina Welsch wirkt nicht so, als verbrächte sie den Großteil ihres Tages hinterm Schreibtisch. "Stimmt, ich bin am liebsten draußen unterwegs bei den Leuten und packe mit an", bestätigt die 47-Jährige. Doch seit Welsch vor einem halben Jahr Dienststellenleiterin für den Klärwerks­betrieb geworden ist, verbringt sie viel Zeit über Karten, Listen, am Computer und am Telefon.

Trotzdem oder genau deswegen ein Traumjob für die Diplom-Ingenieurin. "Ich plane gerne und bin privat auch gut durchorganisiert." So überließ die gebürtige Karlsruherin in ihrer Karriere wenig dem Zufall. "Mein Wunsch war schon immer, in der Verwaltung zu arbeiten, ob bei Stadt oder Land", erzählt sie, "ich wollte etwas bewirken, etwas besser machen."

Nach ihrem Umweltschutztechnik-Studium an der Universität Stuttgart bekommt sie 2003 eine Stelle beim Tiefbauamt, zunächst als Schwangerschaftsvertretung. "Das war befristet, aber ich hab mich dann schnell unentbehrlich gemacht", erinnert sich Katharina Welsch ohne falsche Bescheidenheit. Tatsächlich treibt sie ihre Neugier voran: "Wie geht eine Stadt mit dem wichtigen Thema Abwasser um?" Zehn Jahre lang ist sie für Qualität- und Umweltmanagement beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung zuständig. "Ich konnte klare Strukturen und eine bessere Organisation anregen." Schließlich kam sie als Klärwerksplanerin nach Mühlhausen. "Dort hinten stehen meine Babys", sagt die 47-Jährige lachend und zeigt aus dem Fenster ihres Büros auf zwei große Faultürme. Im Dezember 2017 folgte dann die Beförderung zur Dienststellenleiterin. Nach Amtsleiter Wolfgang Schanz und Abteilungsleiter Boris Diehm ist Welsch die dritte ­Anlaufstation für den Bereich Klärwerke in Stuttgart.

In ihrem jetzigen Alltag beschäftigt sich Katharina Welsch zum Beispiel mit den verschiedenen Sanierungs- und Optimierungsprojekten, die an den städtischen Kläranlagen nötig sind. "Aktuell sind das etwa 60 Projekte." Zu viele, um selbst zu planen. Welsch und ihre Kollegen vergeben die Aufträge an Ingenieure und begleiten die Projekte beratend. Ob sie das Gefühl habe, tatsächlich etwas zu bewirken? Katharina Welsch denkt nicht lange nach: "Auf jeden Fall. Stuttgart spielt in Sachen Abwasser in Deutschland ganz oben mit." Und deshalb ist sie bis heute davon überzeugt, dass sie bei der Stadt genau richtig ist. Weswegen sie gerne bei der Werbe-Aktion "Stuttgart von Beruf" mitgemacht hat.   
   
Informationen zu freien Stellen sowie Ausbildungs- und Praktikumsplätzen der Stadt gibt es unter www.stuttgart.de/stellenangebote. Dort ist auch alles Wissenswerte zur aktuellen Personalwerbekampagne "Stuttgart von Beruf" zu finden.

Freitag, 03.08.2018