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Aufgepasst: Schule beginnt

Noch in den Sommerferien hat für einige ABC-Schützen der sogenannte Ernst des Lebens begonnen: Denn bei der Aktion "Sicherer Schulweg 2018" hat die Stuttgarter Polizei sie und ihre Eltern über die Gefahren im Straßenverkehr aufgeklärt. Auch für die übrigen Verkehrsteilnehmer heißt es jetzt wieder ganz besonders: "aufgepasst".
Hauptkommissarin Iris Knaudt zeigt Rwoida und Emilia den sicheren Weg über die Straße.VergrößernHauptkommissarin Iris Knaudt zeigt Rwoida und Emilia den sicheren Weg über die Straße. Foto: Thomas HörnerHauptkommissarin Iris Knaudt zeigt Rwoida und Emilia den sicheren Weg über die Straße. Foto: Thomas Hörner
Für rund 4500 Mädchen und Jungen in Stuttgart beginnt nächste Woche mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt. Die ABC-Schützen werden nun tagtäglich mit den Gefahren des Straßenverkehrs konfrontiert. Daher gilt es, das richtige Verhalten zu kennen und intensiv zu trainieren. Das Polizeipräsidium Stuttgart hat am Dienstag an der Albschule in Degerloch einen Verkehrssicherheitstag veranstaltet und damit die Aktion "Sicherer Schulweg 2018" gestartet. Polizeipräsident Franz Lutz hat für dieses Jahr die Schirmherrschaft übernommen.

Die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr, insbesondere das Schulwegtraining als Teil der Mobilitätserziehung, ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit. 2017 verunglückten in Stuttgart 19 Kinder und Jugendliche auf dem Weg von oder zur Schule. Die Anzahl der Schulwegunfälle blieb dabei auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.

Auch Eltern sind in der Pflicht

"Um die Zahl der Unfälle dauerhaft zu minimieren, sind auch die Eltern in der Pflicht. Nach wie vor schafft das Problemfeld 'Eltern-Taxi' Gefahrenquellen", so die Polizei. "Insbesondere zu den Bring- und Holzeiten kommt es durch Falschparken und Wendemanöver zu Gefährdungen - auch der eigenen Kinder", sagt Polizeipräsident Lutz.

In den kommenden Wochen werden die Beamten der Verkehrsprävention die Schulanfänger aller Stuttgarter Grundschulen besuchen und mit ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis, üben. Außerdem wird die Polizei die empfohlenen Schulwege, die Fußgängerüberwege und die Geh- und Radwege besonders überwachen. Auch die Kontrollen der sogenannten "Eltern-Taxis" werden miteinbezogen.

Für fast alle Stuttgarter Grundschulen gibt es Schulwegpläne, die den Eltern helfen, die richtige Route zu  finden. Die Karten sowie Tipps und Hinweise für einen sicheren Schulweg in sieben Sprachen stehen als Download unter www.stuttgart.de/schulwegplan zur Verfügung.
Donnerstag, 06.09.2018