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Unterricht fast überall sichergestellt

Noch bis Samstag gibt es an den Grundschulen der Landeshauptstadt die Einschulungsfeiern. Am Montag hat der neue Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart, Thomas Schenk, die Zahlen zum Schuljahresbeginn vorgelegt.
Insgesamt 4448 Kinder werden in dieser Woche eingeschult, davon 4325 Erstklässler in Grundschulen. 123 Kinder starten in Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Auf Basis der Prognosen wurden 80 Vorbereitungsklassen eingerichtet, aufgrund leicht zurückgehender Zahlen 22 Klassen weniger als im letzten Schuljahr.

Der Einstieg ins Schülerleben wird in dieser Woche an 71 Grundschulen gefeiertVergrößernDer Einstieg ins Schülerleben wird in dieser Woche an 71 Grundschulen gefeiert. Foto: contrastwerkstatt/FotoliaDer Einstieg ins Schülerleben wird in dieser Woche an 71 Grundschulen gefeiert. Foto: contrastwerkstatt/Fotolia
Zum Start des neuen Schuljahres 2018/2019 werden an den öffentlichen Grundschulen, Werkrealschulen, Grund- und Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in Stuttgart 164 neue Lehrkräfte (im Vorjahr 158) eingestellt, davon sind 141 Frauen und 23 Männer. Hinzu kommen noch 24 Lehrkräfte (Vorjahr 21), die eingestellt und in den Privatschuldienst beurlaubt werden.

Vereidigung der neuen Lehrkräfte im Rathaus

Die Vereidigung der neuen Lehrkräfte durch Schulamtsleiter Thomas Schenk fand am 7. September im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt, Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, begrüßte die Gäste.

Die Unterrichtsversorgung ist zu Schuljahresbeginn an fast allen Schulen im Pflicht­bereich sichergestellt. Für einige wenige Schulen sucht das Staatliche Schulamt noch nach Lehrkräften, die mit befristeten Verträgen eingestellt werden können. Aufgrund der insgesamt sehr guten Einstellungssituation ist es sehr schwierig, Vertretungslehrkräfte zu gewinnen. Diese kommen zum Schuljahresbeginn fast nur noch aus dem gymnasialen ­Bereich.

Erstmals konnten sich Lehrkräfte mit gymnasialer Aus­bildung für den Einsatz an Grundschulen (nachrangig den Grundschullehrkräften) be­werben. In Stuttgart können dadurch 18 Gymnasiallehrkräfte an Grundschulen eingesetzt werden. Diese erhalten unterrichtsbegleitend eine wöchentliche Qualifikation im Bereich Grundschuldidaktik an den Grundschulseminaren Nürtingen und Sindelfingen.

Das Schulamt hat eine Reserve für Krankheitsstellvertretungen im Umfang von rund 1100 Stunden gebildet. Diese Lehrkräfte sind bereits komplett für die Unterrichtsversorgung des Schuljahresbeginns eingesetzt. Davon werden Lehrkräfte im Umfang von rund 480 Stunden an anderen Schulen eingesetzt, die restlichen Lehrkräfte im Umfang von 620 Stunden bleiben an ihren eigenen Schulen, um dort die Unterrichtsversorgung ­sicherzustellen.

Zur weiteren Abdeckung der Ausfälle durch Mutterschutz und Krankheit zum Schuljahresbeginn wurden für den Grundschulbereich bereits 17 Krankheitsvertragskräfte mit insgesamt 325 Stunden ­beantragt.

Zahl der geflüchteten Kinder zurückgegangen

In den Vorbereitungsklassen geht die Zahl der geflüchteten Kinder und Jugendlichen und der Asylbewerber leicht zurück, die Zahl der Zuwanderer aus anderen Gründen bleibt relativ konstant. Damit ist der Bedarf an Plätzen in Vorbereitungsklassen voraussichtlich etwas geringer als im vergangenen Schuljahr.

Im Schuljahr 2017/2018 sank der Anteil der geflüchteten Schülerinnen und Schüler in den Vorbereitungsklassen auf rund 45 Prozent, die Gesamtschülerzahl blieb weitgehend konstant.

Donnerstag, 13.09.2018