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Immer unterwegs auf den Stuttgarter Straßen

Im fünften Teil unserer Serie zur Personalwerbung der Stadt Stuttgart stellen wir Thomas Bittner vor. Als Fahrer für Spezialfahrzeuge beim Eigenbetrieb AWS (Abfallwirtschaft Stuttgart) ist er viel in der Stadt unterwegs: Ob Kehrmaschine, Müllwagen, Kranfahrzeug, ­Möbel- oder Wasserwagen - der 48-Jährige ist mit dem im Einsatz, was gebraucht wird.
"Ich bin Stuttgarter mit Leib und Seele", sagt Thomas Bittner. Geboren ist er in Berg, aufgewachsen in Münster, wo er auch heute wohnt. Als Kind ­begeisterten ihn die Müllwagen, die durch die Straßen fuhren. "Das will ich später auch machen", dachte er sich. Und so war klar, wo der Weg hinführen sollte: "Ich möchte für die Stadt arbeiten, in der ich lebe." Dabei ist seine Verbundenheit mit Stuttgart nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern geht ihm unter, be­ziehungsweise auf die Haut: ­Eine seiner Tätowierungen zeigt das Wappen von Münster und den Fernsehturm.

Thomas Bittner AWSThomas Bittner fährt die verschiedensten Fahrzeuge beim Eigenbetrieb AWS - manchmal auch Müllwagen. Fotos: KD Busch, AWS
Schon immer an Fahrzeugen interessiert

Bevor er bei der Stadt landete, machte Bittner, damals schon an Fahrzeugen interessiert, auf Wunsch seines Vaters eine Ausbildung zum Bäcker. Nach der Bundeswehr, wo er den Lkw-Führerschein machte, kehrte er zu seinem Ausbildungsbetrieb zurück. Statt Brötchen zu backen, fuhr er sie nun aus. Und ist seitdem als Fahrer unterwegs. Nach weiteren beruflichen Stationen inzwischen schon 17 Jahre als Fahrer für Spezialfahrzeuge bei der AWS.

Dort fährt Bittner meist Kehrmaschinen. Aber auch mit Möbelwagen, Kranfahrzeugen oder Wasserfahrzeugen für das Garten-, Friedhofs- und Forstamt ist er im Einsatz. "Je nachdem, was gerade anfällt." Unterwegs ist er vom Betriebshof Wangen aus, hauptsächlich in den Stadtbezirken am Neckar. Kein Tag gleicht dem anderen. "Ich mag die Abwechslung, den ganzen Tag im Büro hocken wäre nichts für mich", sagt er.

Bei aller Freude am Beruf sagt er aber auch: "Es wäre schön, wenn die Leute manchmal etwas freundlicher wären. Wenn ich mit der Kehrmaschine auf der Straße fahre, blockiere ich die ja nicht, um jemanden zu ärgern." Viel zusätzliche Arbeit und viel Ärger wären vermeidbar, wenn manche Leute mehr Rücksicht nähmen, sagt er.

Fünf harte Monate Winterdienst

Im Sommer beginnt die Arbeit für Bittner um 5.45 Uhr, im Winter eine Stunde später. Die fünf Monate Winterdienst sind die härteste Zeit. Oft sind die Fahrer auf Bereitschaft, falls Schnee und Eis weggeräumt werden müssen. "Nach dem Winterdienst gönne ich mir immer etwas", sagt Bittner. Dieses Jahr zum Beispiel kaufte er sich einen alten Ford Capri. Auch in seiner Freizeit ist er eben gerne unterwegs, zu seinen Hobbys gehört das Motorradfahren.

Thomas Bittner probiert gerne Neues aus. So fuhr er im Testbetrieb Hybrid-Kehrmaschinen - und wurde dadurch ein bisschen zum Medienprofi: "Für Regio-TV und SWR habe ich gezeigt, wie die Maschinen funktionieren." Da war es nur logisch, dass er für die Kam­pagne "Stuttgart als Beruf" ­posierte. Denn auch dies dient ja der Stadt, deren Wahrzeichen er auf seinem Körper trägt.

Informationen zu freien Stellen, Ausbildungs- und Praktikumsplätzen der Stadt unter www.stuttgart.de/stellenangebote.
Donnerstag, 13.09.2018