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Faire Woche 2018: Bilder und Diskussion zum Klimawandel

"Klima? Wandel. Wissen!" ist der Titel der Ausstellung, die vom 14. bis 28. September im zweiten Obergeschoss des Rathauses zu sehen ist. Über "Klimagerechtigkeit und Transformation" wird am Freitag, 21. September, diskutiert.
"Gemeinsam für ein gutes Klima" lautet das Motto der Fairen Woche. Der Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, Werner Wölfle, eröffnet die Ausstellung im Rathaus mit einer Vernissage am Montag, 17. September, um 17.30 Uhr.

Die Ausstellung informiert über den Klimawandel, was die Rettung des Planeten kostet, wie der eigene Handabdruck das Klima schützen kann und vieles mehr. Die Besucherinnen und Besucher erfahren das Wichtigste aus dem jüngst veröffentlichten neuen Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC).

Experten der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch haben die Ergebnisse anschaulich aufbereitet und auf die wichtigsten Themenfelder wie Ernährung und Landwirtschaft, Meeresspiegelanstieg, Wirtschaft und Klimaschutz sowie Energie eingegrenzt. Dabei werden nicht nur Fakten und Hintergründe präsentiert, es wird auch aufgerufen, zu handeln. Denn so eindringlich die Warnungen des IPCC sind, die Wissenschaft macht auch klar: Es ist noch nicht zu spät zum Gegensteuern, und jeder kann dabei mithelfen. Besucher der Ausstellung können ihre eigenen Ideen für mehr Klimaschutz schriftlich hinterlegen und für sich Anregungen anderer Menschen aufgreifen.

Mit einem Klima-Aktionstag wirbt ein breites Bündnis Stuttgarter Initiativen am Freitag, 21. September, auf dem Stuttgarter Schlossplatz für mehr Klimagerechtigkeit. Bei der Podiumsveranstaltung "Klimagerechtigkeit und Transformation" um 18 Uhr im Rathaus diskutieren Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft sowie peruanische Kleinproduzenten des Fairen Handels mit Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien.

Dabei wird es darum gehen, wie mehr Klimagerechtigkeit und ein Wandel hin zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung gelingen kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie jeder Einzelne der Verantwortung gerecht werden kann, die weltweiten Klimaziele zu erreichen und die Folgen des Klimawandels für die am stärksten Betroffenen zu mindern.

Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft ehrgeizige Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt. Dies zu unterstützen hat der Stuttgarter Gemeinderat im Mai mit großer Mehrheit beschlossen.
Montag, 17.09.2018