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6,4 Millionen Fördergelder - SSB bewirbt sich erfolgreich bei Bundesprogramm

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am 30. November 2018 der Stuttgarter Straßenbahnen AG in Berlin die Zuwendungsbescheide für zwei beantragte Digitalisierungsprojekte übergeben. Beide Projekte zusammen werden mit rund 6,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mitfinanziert.
SSB bewirbt sich erfolgreich bei BundesprogrammVergrößernVon links: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Ralf Maier-Geisser (Landeshauptstadt Stuttgart), Philipp Hinger (Stuttgarter Straßenbahnen AG), Alexander Dombrowski (Stuttgarter Straßenbahnen AG) bei der Überreichung der Förderurkunden in Berlin am 30. November. Foto: Bundesministerium für Verkehr.Von links: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Ralf Maier-Geisser (Landeshauptstadt Stuttgart), Philipp Hinger (Stuttgarter Straßenbahnen AG), Alexander Dombrowski (Stuttgarter Straßenbahnen AG) bei der Überreichung der Förderurkunden in Berlin am 30. November. Foto: Bundesministerium für Verkehr.Die SSB hatte sich im August 2018 mit Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart um Mittel aus dem Programm "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" beworben. Dieses Programm ist Teil des Fonds "Saubere Luft 2017-2020", welchen die Bundesregierung im Rahmen des zweiten Kommunalgipfels Ende November 2017 auf den Weg gebracht hat. Die Förderung soll diejenigen Städte und Kommunen unterstützen, die mit besonders hohen Stickoxid-Belastungen zu kämpfen haben.

Im "DIGI-STABA" getauften Projekt der SSB geht es um die Digitalisierung der Stadtbahnfahrzeugflotte der SSB. In den nächsten Jahren wird durch Modernisierung der Bordrechner und der abhängigen Kommunikationssysteme eine neue digitale Plattform für die Fahrzeuge geschaffen. Sie soll gewährleisten, in der folgenden Dekade die bestehenden und künftigen technischen, betrieblichen und kundenseitigen Anforderungen weiterhin unterstützen und ausbauen zu können. Das Vorhaben beinhaltet zum einen den Austausch der veralteten Bordrechner sowie Anpassungen am rechnergestützten Betriebsleitsystem (ITCS). Die Bordrechnerplattform ist beispielsweise Voraussetzung für verbesserte Ortungsinformationen der Fahrzeuge, aktuellere Fahrgastinformation in Echtzeit auf den Fahrzeugen und eine verbesserte Kommunikation in der Betriebssteuerung. Die voraussichtlichen Gesamtkosten des Projekts DIGI-STABA betragen rund acht Millionen Euro, wofür die SSB rund vier Millionen Euro Fördergelder vom Bund erhalten wird.

Das Projekt iMoVe-S, "Intelligente Mobilitäts-Vernetzung in Stuttgart" baut auf dem Know-how aus dem Projekt "Stuttgart Services" auf. Ziel ist, über den Aus- und Umbau bestehender Systeme ein massenmarktfähiges Portal mit zugrundeliegender Vernetzungsplattform für polygo zu entwickeln. Es schafft einen zentralen mobilen Zugang zu den Mobilitätsangeboten in der Region Stuttgart. Das Portal basiert auf Echtzeitverkehrsdaten und ermöglicht den Zugang zu Mobilitätsangeboten über eine Single Sign-on-Registrierung. Das Portal soll Nicht-ÖPNV-Nutzer, Gelegenheits- und Stammnutzer sowie Firmenkunden mit einem Mobilitätsangebot "aus einem Guss" ansprechen. Derzeit sind sämtliche Angebote des VVS sowie On-demand Shuttles, Car- und Bikesharing und Mitfahr- und Taxizentralen eingebunden. Zukünftig möchte die Plattform auch weitere Partner einbinden. Die voraussichtlichen Gesamtkosten des Projekts iMoVe-S betragen rund 4,8 Millionen Euro, wofür die SSB rund 2,4 Millionen einwerben konnte.

(Quelle: Stuttgarter Straßenbahnen AG)

Freitag, 30.11.2018