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Pilotprojekt für Mobilfunk

Die Deutsche Telekom soll 60 weitere sogenannte "Small Cells" an öffentlichen Telefonsäulen im Stadtgebiet auf­bauen. Das hat der Ausschuss für Umwelt und Technik am 12. Februar beschlossen.
Die Standorte werden mit der Verwaltung abgestimmt. Vorausgegangen war auf Antrag von Bündnis90/Die Grünen seit 2016 ein Pilotprojekt für eine Mobilfunkversorgung auf der Grundlage der Kleinzellentechnik. Damit sollen ­eine schnelle Datenübertragung und stabile Verbindungen nach dem Grundsatz "Mehr ­Daten, weniger Strahlung" umgesetzt werden.

Die Deutsche Telekom hatte sich als einziger Mobilfunkbetreiber bereit erklärt, am Pilotprojekt teilzunehmen. Mobilfunk-Kleinzellen, die sogenannten "Small Cells", sollten an fünf Standorten in den Stadtbezirken Mitte, West und Bad Cannstatt in öffentliche ­Telefonsäulen eingebaut werden. Zur Dokumentation der Immissionen führten die Telekom und ein vereidigter Sachverständiger von der Technischen Hochschule Deggendorf an 40 Messpunkten im Umfeld der Telefonsäulen Messungen durch. Dabei stellte sich heraus, dass die Grenzwerte deutlich unterschritten wurden.

Die Telekom hat angeboten, Small Cells an 30 weiteren Standorten in Telefonsäulen zu installieren. Weitere 30 Standorte sollen für einen möglichen Ausbau überprüft werden, sodass Small Cells an insgesamt 60 Standorten installiert werden.
Die Kosten für den Glasfaseranschluss, die Installation der Small Cells sowie die Instandhaltung übernimmt die Deutsche ­Telekom.

Donnerstag, 14.02.2019