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Borkenkäfer machen Förstern viel Arbeit

Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hat seit dem Trockensommer 2018 auch in der Landeshauptstadt mit erheblichen Schäden durch Borkenkäfer zu kämpfen.
Zwar ist die Fichte eine eher seltenere Baumart in Stuttgarter Wäldern, dennoch fällt es an vielen Stellen deutlich auf, wenn zahlreiche Bäume dieser Art entnommen werden müssen.

Fraßspuren vom Borkenkäfer im Fichtenholz. Befallene Bäume werden zurzeit in Stuttgarter Bäumen entfernt.VergrößernFraßspuren vom Borkenkäfer im Fichtenholz. Befallene Bäume werden zurzeit in Stuttgarter Bäumen entfernt. Foto: Sabine/fotoliaFraßspuren vom Borkenkäfer im Fichtenholz. Befallene Bäume werden zurzeit in Stuttgarter Bäumen entfernt. Foto: Sabine/fotolia
Im aktuellen Winter wird sowohl im Landes- als auch im Stadtwald Stuttgart - wie auch in zahlreichen anderen Forstbetrieben in Mitteleuropa - die Aufarbeitung der 2018 geschädigten Fichten angegangen. Durch die Entnahme befallener Bäume wird versucht, die weitere Ausbreitung der Borkenkäfer im kommenden Frühjahr einzudämmen.

Mit Eichen die Lücken schließen

Im Zuge des Klimawandels ist eine Umstellung auf wärmetolerantere Baumarten dringend angezeigt. Daher werden vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt im Frühjahr und Herbst dieses Jahres auch an vielen Stellen vor allem Eichen gepflanzt werden, um die entstandenen Lücken schnell und nachhaltig zu schließen.

Die Arbeitsschwerpunkte der kommenden Wochen liegen im Augenwald und Knaupental, am Zwickenberg, Rotwildpark, Pfaffenwald sowie im Schwarzwildpark.
Donnerstag, 21.02.2019