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Personalgebäude für Klinikum

Circa 268 Einzelappartements, 24 Wohnungen und 36 Wohngemeinschaften sollen auf dem Gelände am Prießnitzweg als Personalwohnungen für das Krankenhaus Bad Cannstatt neu gebaut werden.
Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) beabsichtigt den Bau von Personalwohngebäuden für das Klinikum Stuttgart am Prießnitzweg 18-22 in Bad Cannstatt. Die Neubauten ersetzen die bestehende, typengleiche Bebauung mit drei Wohnzeilen und beziehen die Fläche des bisherigen westlichen Parkplatzareals mit ein.

Die bisherige Bebauung (Bildmitte) im Prießnitzweg wird unter Einbeziehung des Parkplatzes durch neue Personalgebäude ersetzt.VergrößernDie bisherige Bebauung (Bildmitte) im Prießnitzweg wird unter Einbeziehung des Parkplatzes durch neue Personalgebäude ersetzt. Foto: Stadt StuttgartDie bisherige Bebauung (Bildmitte) im Prießnitzweg wird unter Einbeziehung des Parkplatzes durch neue Personalgebäude ersetzt. Foto: Stadt Stuttgart
Städtebaulicher Wettbewerb

Dafür soll ein städtebaulicher Wettbewerb als Grund­lage für ein späteres Bebauungskonzept ausgelobt werden. Ebenfalls wird ein neuer Unterausschuss gebildet, aus dessen Reihen nach der Gemeinderatswahl Preisrichter für den Abschluss des Wettbewerbs ernannt werden. Dies hat der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner Sitzung vom 14. Mai beschlossen.

Die künftigen Personalwohngebäude werden circa 268 Einzelappartements mit je 27 Quadratmetern, 24 Wohnungen mit einer Größe von 60 bis 90 sowie 36 Wohngemeinschaften mit 115 Quadratmetern für je drei Personen umfassen. Dazu kommt eine Tiefgarage mit rund 200 Stellplätzen. Das Plangebiet befindet sich auf dem Gelände des Krankenhauses Bad Cannstatt im nordöstlichen Teil des Bezirks und liegt innerhalb des rechtskräftigen Bebauungsplans Espan. Das Grundstück misst etwa 1,2 Hektar und besteht aus ­einem Parkplatz sowie einer mit drei Wohnzeilen bebauten Fläche.

Gestalterischen Beitrag leisten


Gegenstand des Wettbewerbs ist ein Bebauungskonzept mit seriellem und modularem Bauen für die Wohngebäude. Die städtebauliche Struktur soll sich in die Umgebung einfügen und auf die Topografie reagieren. Qualitätsvolle Fassaden sind gefordert, um einen gestalterischen Beitrag zu einem Quartier zu leisten, das eine eigene Identität entwickeln soll. Freiflächen werden möglichst begrünt und mit Bäumen aufgewertet, um den klimatischen Ansprüchen gerecht zu werden. Wichtige Aspekte sind auch die Anlage von Wegen im neuen Quartier und der Zugang zum Galgenberg. Die Neubebauung soll in Planung, Bau und Betrieb ein wirtschaftlich optimiertes Gebäudeensemble darstellen, dessen Frei-, Gemeinschafts- und Begegnungsflächen eine hohe Aufenthalts- und Gestaltqualität für eine identitätsstiftende Quartiersbildung besitzen sollen.


Donnerstag, 16.05.2019