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ADAC testet Park-and-Ride-Anlagen: Stuttgart-Österfeld vorne

Der ADAC hat in zehn deutschen Großstädten und deren Umgebung Park-and-Ride-Anlagen getestet. Das Parkhaus Österfeld in Stuttgart wurde mit der Gesamtnote "sehr gut" Sieger der insgesamt 60 geprüften Anlagen.

ADAC testet Park-and-Ride-Anlagen: Stuttgart-Österfeld vorneVergrößernDas Parkhaus Österfeld in Stuttgart wurde mit der Gesamtnote 'sehr gut' Sieger der insgesamt 60 geprüften Anlagen. Foto: ADAC Württemberg e.VDas Parkhaus Österfeld in Stuttgart wurde mit der Gesamtnote 'sehr gut' Sieger der insgesamt 60 geprüften Anlagen. Foto: ADAC Württemberg e.VBesonders gut gefielen den Testern die pendlerfreundlichen Lösungen der Stuttgarter Betreiber, die online Prognosen über freie Stellplätze zur Verfügung stellten. Zusätzlich waren zum Testzeitpunkt unter anderem Informationen über Lage, Größe und Preis im Internet abrufbar. Die Anzeige der Anzahl freier Stellplätze an der Zufahrt fiel ebenso positiv auf, wie nummerierte Stellplätze und der überdachte Ticketautomat. Durchgängig gekennzeichnete Wege für Fußgänger im Parkbereich brachten ebenso Pluspunkte wie die vorhandene Videoüberwachung und die durchgehende Beleuchtung.

Der ÖPNV-Takt, mindestens alle zehn Minuten Richtung Stadtmitte, sowie die Lage direkt an einer ÖPNV-Haltestelle kamen bei den Testern ebenfalls gut an. Negativ dagegen der fehlende Aufzug im Parkhaus und etwas zu schmale Parkplätze. "Die Anlage kommt trotz dieser kleinen Mängel einer optimalen sehr nahe", betont ADAC Experte Holger Bach.

Die Tester waren in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hannover, Köln, Leipzig, Nürnberg, München und Stuttgart unterwegs. Dort untersuchten sie je sechs am Stadtrand gelegene P+R-Anlagen mit jeweils mehr als 200 Stellplätzen und direkter Anbindung an den öffentlichen Schienenverkehr.

Quelle: ADAC

Dienstag, 06.08.2019