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Bundespräsident übernimmt Patenschaft für siebtes Kind

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, hat am 11. September stellvertretend für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Festraum des Stuttgarter Rathauses ein Patengeschenk und eine Urkunde für die Patenschaft des siebten Kindes der Stuttgarter Familie Foht übergeben.

Bundespräsident übernimmt Patenschaft für siebtes Kind, Familie FohtVergrößernIsabel Fezer (l.), Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, hat am 11. September das Patengeschenk und eine Urkunde für die Patenschaft des siebten Kindes der Stuttgarter Familie Foht übergeben. Foto: Ines RudelIsabel Fezer (l.), Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, hat am 11. September das Patengeschenk und eine Urkunde für die Patenschaft des siebten Kindes der Stuttgarter Familie Foht übergeben. Foto: Ines RudelBürgermeisterin Fezer erklärte: "Die Ehrenpatenschaft ist ein Ausdruck der Anerkennung des Bundespräsidenten, den wir vonseiten der Stadt und des Oberbürgermeisters sehr gerne unterstützen. Hier geht es um die Leistung von großen Familien, die zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen haben."

Der kleine Peter ist im Juli 2018 zur Welt gekommen. Die aus der Ukraine stammende Familie lebt in Weilimdorf. Switlana und Oleksander Foht sind 2004 nach Stuttgart gezogen. Switlana Foht hat in Tübingen Lehramt an Gymnasien für Mathematik, Biologie und Chemie studiert, Oleksander arbeitet als Kfz-Mechaniker im benachbarten Korntal-Münchingen. Die älteren Geschwister gehen in Feuerbach oder Weilimdorf zur Schule, sind begeisterte Sportler und fleißige Musikschülerinnen und -schüler der Feuerbacher Musikschule.

Switlana Foht sagte: "Ich freue mich sehr, dass unser Sohn die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten erhalten hat. Stuttgart ist wirklich eine kinderfreundliche Stadt und diese Ehrenpatenschaft bedeutet uns als Familie sehr viel."

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind einer Familie. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Der Bundespräsident bringt damit die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck und unterstreicht die besondere Bedeutung, die Familien und Kinder für das Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken. Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurden mehr als 80.800 Ehrenpatenschaften übernommen.


Mittwoch, 11.09.2019