Aktuelles
  •  

Wasservorrat für 100 000 Menschen

Er ist der vielleicht wichtigste Knotenpunkt der anspruchsvollen Trinkwasserversorgung von Stuttgart: der neue Wasserhochbehälter "Kanonenweg" zwischen Urachplatz und Ameisenbergstraße. Nach rund viereinhalb Jahren Bauzeit hat die Netze BW die Anlage jetzt in Betrieb genommen.
Der neue Trinkwasser-Hochbehälter ist einer von acht Schwerpunktspeichern. Er versorgt unter anderem die Innenstadt.VergrößernDer neue Trinkwasser-Hochbehälter ist einer von acht Schwerpunktspeichern. Er versorgt unter anderem die Innenstadt. Foto: Netze BWDer neue Trinkwasser-Hochbehälter ist einer von acht Schwerpunktspeichern. Er versorgt unter anderem die Innenstadt. Foto: Netze BW
Insgesamt fassen die beiden Kammern des Hochbehälters rund 7500 Kubikmeter - das entspricht etwa drei kompletten Olympia-Schwimmbecken voll Wasser. Im Einzugsbereich wohnen rund 100 000 Stuttgarterinnen und Stuttgarter, die über die neue Anlage mit Trinkwasser versorgt werden.

10,5 Millionen Euro investiert

Mit dem Bau des Hochbehälters haben die Netze BW im Frühjahr 2015 begonnen und insgesamt 10,5 Millionen Euro investiert. "Diese Maßnahme war die wichtigste Investition in das Stuttgarter Wassernetz der vergangenen Jahre", hob Harald Hauser, Geschäftsführer der Netze BW Wasser GmbH, bei der Einweihung hervor. Für den neuen Hochbehälter wurden unter anderem 750 Tonnen Stahl und 3000 Kubikmeter Beton verbaut. Das Bauwerk wurde an die Geländetopographie angepasst und nach Abschluss der Arbeiten wieder komplett mit Erde abgedeckt und bepflanzt.

Die zuvor genutzten, unter Denkmalschutz stehenden Trinkwasserkammern aus den Jahren 1881 und 1926 sind inzwischen nicht mehr in Betrieb. Für ihre künftige Verwendung gibt es bislang noch keine konkreten Pläne. Die Flächen oberhalb der alten Kammern sollen ab dem kommenden Frühjahr von rund 20 Bienenvölkern besiedelt werden und sich in eine bunte, blühende Wiese verwandeln.
 

Weitere Informationen