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Im Rosensteinpark entsteht ein komplexes Bauwerk

Der Tunnelvortrieb beim Bahnprojekt Stuttgart-Ulm ist weit fortgeschritten: Rund 110 von 120 Kilometer Tunnelröhren sind mittlerweile vorgetrieben. Neben den großen Tunnels werden auch kleinere, nicht weniger komplexe Bauwerke umgesetzt, zum Beispiel aktuell der Rettungsschacht Rosenstein.
Blick aus der Vogelperspektive auf die Schachtbaustelle am Rand des RosensteinparksVergrößernBlick aus der Vogelperspektive auf die Schachtbaustelle am Rand des Rosensteinparks. Foto: Deutsche BahnBlick aus der Vogelperspektive auf die Schachtbaustelle am Rand des Rosensteinparks. Foto: Deutsche Bahn
Lage zwischen zwei Tunnels

Der rund 25 Meter tiefe Schacht liegt zwischen den Röhren des Tunnels Bad Cannstatt und des S-Bahn-Tunnels Rosenstein, deshalb ist der Bau außerordentlich anspruchsvoll. Während der Arbeiten am Schacht sind zahlreiche Maßnahmen zum Schutz des Parks erforderlich. So wurde beispielsweise ein spezieller Baumschutzzaun rund um die Baustelle errichtet, ein sogenannter Wurzelvorhang in den Boden eingegraben und eine insektenfreundliche Beleuchtung installiert.

Der Vortrieb für den Schacht wird noch ungefähr fünf Wochen dauern. Im Anschluss daran werden die rund 60 Meter langen und sowohl 2,25 Meter hohen als auch breiten Stollen zu den beiden Tunnelröhren vorgetrieben. Die Fertigstellung des Schachts im Rohbau ist für den Sommer 2021 geplant. Die Kosten für das Projekt liegen bei drei Millionen Euro.
Donnerstag, 24.10.2019