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Zukunftsvision mit sozialem Anspruch

Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am Donnerstag, 21. November, das vierte Plenum der Internationalen Bauausstellung StadtRegion Stuttgart 2027 (IBA'27) im großen Saal der Stadthalle in Nürtingen besucht. Oberbürgermeister Fritz Kuhn begrüßte die Mitglieder des Plenums als neuer Aufsichtsratsvorsitzender der IBA'27 GmbH.
IBA-Plenum in Nürtingen am 21. NovemberVergrößernAustausch beim IBA-Plenum: OB Kuhn im Gespräch mit Nürtingens OB Johannes Fridrich (2.v.l.), Regionalpräsident Thomas Bopp (l.) und IBA-Intendant Andreas Hofer (r.). Foto: Franziska KraufmannAustausch beim IBA-Plenum: OB Kuhn im Gespräch mit Nürtingens OB Johannes Fridrich (2.v.l.), Regionalpräsident Thomas Bopp (l.) und IBA-Intendant Andreas Hofer (r.). Foto: Franziska KraufmannEin umfangreiches Programm gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IBA-Plenums, das aus Mitgliedern der IBA-Fachforen besteht, die sich der inhaltlichen Arbeit zu verschiedenen Themen widmen. So startete das Plenum mit einem Markt der Möglichkeiten. Hier tauschten sich die Projektträger mit Mitgliedern der Arbeitsgruppen und Fachleuten aus. Als neuer Aufsichtsratsvorsitzender begrüßte Oberbürgermeister Kuhn: "Ich bin begeistert über den Zuspruch, den das vierte Plenum der IBA erfährt. Die Bauausstellung ist extrem gut gestartet. Sie konfiguriert nicht nur Gebäude, sondern auch eine Zukunftsvision, die einen sozialen Anspruch haben muss." Dabei sei es ihm wichtig, nicht nur das Ziel der Nachhaltigkeit zu verfolgen, sondern auch die Gesellschaft bei der Entwicklung eines grundsätzlichen Konzepts für die IBA'27 miteinzubeziehen.

Zuvor hatte Nürtingens Oberbürgermeister Johannes Fridrich das Plenum begrüßt: "Mir ist wichtig zu betonen, welchen Stellenwert die IBA'27 als Kooperation für Nürtingen hat. Das Motto der IBA 'Stadt ist Region und Region ist Stadt' ist treffend. Es beschreibt sehr gut, wie die Region durch die IBA weiter zusammenwächst."

Andreas Hofer, Intendant der IBA'27, gab einen kurzen Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand: "Aktuell wachsen wir noch und werden erst nächstes Jahr unsere Sollgröße erreicht haben. Für die IBA gibt es mittlerweile rund 80 Projektevorschläge. Nun schließen wir Kooperationsvereinbarungen in der Region ab, um dann in die inhaltliche Diskussion starten zu können." Nach Hofer folgten sieben Impulsvorträge zu Schwerpunktthemen. So widmete sich ein Vortrag der "produktiven Stadt". Anhand von Beispielen aus der Region Zürich stellte Architekt Markus Schaefer vor, wie Produktionsbetriebe nicht mehr räumlich vom Rest der Stadt getrennt, sondern zukünftig zentral in Einklang mit Wohn- und Freizeitmöglichkeiten sowie Handel und Gewerbe integriert werden könnten. Nach den Vorträgen bestand die Möglichkeit zur Diskussion.

Ausführliche Informationen zur IBA'27 gibt es auf www.iba27.de.
Donnerstag, 28.11.2019