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Stuttgart-Feuerbach: Neue Moschee soll "Bezirk aufwerten"

In Stuttgart-Feuerbach soll eine neue Moschee entstehen. Die DITIB-Gemeinde plant, das bisherige Gebetshaus in der Mauserstraße abzureißen und neu zu bauen. Das städtische Baurechtsamt hat die Pläne dazu genehmigt. Am Mittwoch, 4. Dezember, stellte der Verein sein Vorhaben der Öffentlichkeit vor.
Bürgermeister Dr. Martin Schairer kommentierte: "Als Religionsbeauftragter der Stadt begrüße ich diesen ansprechenden Neubau. Wenn religiöse Menschen sich unserer Gesellschaft zugehörig und verbunden fühlen, ist es selbstverständlich, dass auch ihre Gotteshäuser ein sichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens sind."

Seinen Angaben zufolge leben etwa 60.000 Muslime in Stuttgart. "In vielen anderen Städten finden Muslime repräsentative Moscheen, gut, wenn sie künftig auch in Stuttgart einen angemessenen Raum für gemeinsame Gebete und religiösen Austausch haben."

Stuttgart-Feuerbach: Neue Moschee soll 'Bezirk aufwerten'VergrößernDie Teilnehmer der Pressekonferenz zum Neubau der Moschee in Stuttgart-Feuerbach (von links): Halil Narin und Kamil Coskunyürek, Religionsbeauftragte DITIB, Projektleiter Kadri Yayla, Pfarrer Matthias Hambücher, Ali Ipek vom DITIB-Landesverband, Ismail Cakir, Vorsitzender DITIB Stuttgart, Fatma Gül von der städt. Abt. Integrationspolitik, Bürgermeister Dr. Martin Schairer, Gari Pavkovic, Leiter der städt. Abt. Integrationspolitik, Bezirksvorsteherin Andrea Klöber, Stadtdekan Sören Schwesig und Susanne Jakubowski von der Israelitischen Religionsgemeinschaft. Foto: Lichtgut/Achim ZweigarthDie Teilnehmer der Pressekonferenz zum Neubau der Moschee in Stuttgart-Feuerbach (von links): Halil Narin und Kamil Coskunyürek, Religionsbeauftragte DITIB, Projektleiter Kadri Yayla, Pfarrer Matthias Hambücher, Ali Ipek vom DITIB-Landesverband, Ismail Cakir, Vorsitzender DITIB Stuttgart, Fatma Gül von der städt. Abt. Integrationspolitik, Bürgermeister Dr. Martin Schairer, Gari Pavkovic, Leiter der städt. Abt. Integrationspolitik, Bezirksvorsteherin Andrea Klöber, Stadtdekan Sören Schwesig und Susanne Jakubowski von der Israelitischen Religionsgemeinschaft. Foto: Lichtgut/Achim Zweigarth
Der städtische Integrationsbeauftragte Gari Pavkovic unterstrich: "Es sind Planungen für die junge Generation, der Verein schlägt damit einen guten Weg ein. Gerne begleiten wir das Vorhaben."

Die Bezirksvorsteherin Andrea Klöber unterstrich: "Das geplante Gebetshaus ist viel schöner, es wertet auch den ganzen Bezirk auf. Und der Verein hat auch die schwierige Verkehrssituation mit seinen Planungen bedacht, auch das ist wichtig."

Die bisherige Moschee ist nicht als solche zu erkennen. Die Gemeinde plant einen Neubau für 27 Millionen Euro, ein Großteil davon machen Sozialräume aus. Eine Eröffnung soll 2025 möglich sein.
Mittwoch, 04.12.2019