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Dank für Verdienste um Gemeinwohl

Seit 2004 verleiht die Stadt die Ehrenmünze, um ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihren besonderen Einsatz zu danken. Die Auszeichnung wird auf der Ebene der Stadtbezirke vergeben. Seit unserer letzten Veröffentlichung im August dieses Jahres sind 16 neue Ehrenmünzenträger dazugekommen.
Ehrenmünze der Landeshauptstadt StuttgartEhrenmünze der Landeshauptstadt Stuttgart. Foto: Stadt Stuttgart
Gesamtstadt


Silvia Bohm ist seit 2006 aktiv in der Bürgerbeteiligung des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt Giebel" und seit 2011 Mitglied im Bürgerverein Giebel und Bergheim. Dieser organisiert zusammen mit der Themengruppe 4 "Initiative der Giebler Fachgeschäfte" den jährlichen Weinumtrunk auf dem Ernst-Reuter-Platz. Silvia Bohm ist Sprecherin der Themengruppe, welche sich vor allem um die Nahversorgung kümmert und dem Leerstand entgegenwirkt.

Maximilian Rudi Heinzmann betätigt sich seit 2011 in der Bürgerbeteiligung des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt Giebel" und ist Multiplikator der Bürgerhaushalte 2017 und 2019 für Weilimdorf. Er wirkt in der Themengruppe 4 "Initiative der Giebler Fachgeschäfte" als Sprecher mit und ist Mitorgansator des Weinumtrunks.

Waltraud Maria Illner ist Mitglied in der "Sudetendeutschen Landsmannschaft Baden-Württemberg" und dort seit 2011 Vorsitzende der Ortsgruppe Stuttgart-Weilimdorf sowie seit 2003 Kreisobfrau der Kreisgruppe Stuttgart und stellvertretende Landesobfrau. Zudem ist sie Mitglied der Bundesversammlung. Sie war drei Jahrzehnte ordentliches Mitglied der CDU im Bezirksbeirat und engagiert sich seitdem als stellvertretendes Mitglied. In der Bürgerbeteiligung des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt Giebel" ist sie seit 2006 und dort als Sprecherin der Themengruppe 1 "Wohnen und Wohnumfeld" sowie als zweite Vorsitzende im Bürgerverein Giebel und Bergheim aktiv.

Ivo Josipovic wurde 2015 zum sachkundigen Ansprechpartner für Menschen mit Handicap ernannt. Als solcher gründete der Handbiker die Arbeitsgruppe "Barrierefreies Vaihingen", die sich aus dem Bezirksbeirat herausgebildet hat. Seit 2015 wurden zahlreiche Maßnahmen zur Barrierefreiheit umgesetzt. Die Arbeitsgruppe soll Hindernisse im Bezirk identifizieren und abbauen. Es wurden bereits zahlreiche Anträge mit Forderungen nach Behindertenparkplätzen, längeren Grünphasen an Fußgängerampeln oder die Einrichtung von Rampen an Treppenstufen eingereicht.

Friedrich Georg Mutschler engagiert sich seit 2006 in der Bürgerbeteiligung des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt Giebel" und ist Sprecher der Themengruppe 2 "Soziales und Kulturelles Miteinander". Darüber hinaus ist er seit 2011 Vorsitzender des Bürgervereins Giebel und Bergheim. Er kümmert sich unter anderem um die Organisation des Weihnachtsmarkts, das Bürger-Picknick, die Organisation des Weinumtrunks und die wöchentlichen Bürgersprechstunden im Giebelhaus.

Botnang


Dieter Strohmaier ist seit 1998 Vorstandsmitglied bei der Sport- und Kulturgemeinde Botnang und momentan stellvertretender Vorsitzender. Er gestaltete und pflegte für zirka zwei Jahrzehnte den ersten Internetauftritt des Vereins und organisiert die Teilnahme beim Straßenfest und dem Waldfest am Bärenschlössle. Im Vereinsheim Himmerreich ist er Ansprechpartner für die Mieter, verantwortlich für die Haustechnik sowie zuständig für den Winterdienst. Daneben übernimmt er beispielsweise die Platzpflege, hilft beim Umbau der Gymnastikhalle und bei anderen Vereinen aus.

Friedhelm Jetter lebt bereits seit 1983 in Botnang und war der erste Hausmeister in der evangelischen Fachschule für Pädagogik. Er ist seit fast drei Jahrzehnten als Kirchengemeinderat tätig und seit zwölf Jahren erster Vorsitzender. Zeitweise war er in bis zu neun Gremien der Gesamtkirchengemeinde aktiv. Auch sonst war er stets im Einsatz, wie bei den Kirchentagen 1999 und 2015 und als Organisator von Familien-Ski-Freizeiten und Wochenendradtouren der Jungsenioren. Von 1983 bis 2008 war er zudem Mitglied im Posaunenchor und bis 2012 Mitwirkender bei der Bazar-Theater-Gruppe.

Degerloch


Reinhold Kneissl ist seit 1976 in der Fußballabteilung des SV Hoffeld aktiv. Unter anderem gehören die Organisation des Jugendturniers, die Kassenprüfung und die Betreuung der ersten Herrenmannschaft zu seinen Aufgaben. Auch als Jugendleiter und Jugendbeauftragter, Platzwart und Vorstand für Finanzen sowie Trainer der Frauenmannschaft bringt er sich in das Vereinsleben ein. Durch sein Engagement ist er nicht nur dem Verein, sondern insgesamt dem Sport und dem Stadtbezirk verbunden.

Peter Necker gehörte 33 Jahre dem Kirchengemeinderat der Versöhnungskirche Degerloch an und war dort Ansprechpartner für die Konzeption der Waldheim-Infrastruktur und für den Neubau der Kindertagesstätte Wurmlinger Straße. Bis 2018 war er außerdem Vorsitzender und Mitglied des Gesamtkirchengemeinderats. Er war einige Jahre im Diakonie-Ausschuss tätig sowie von 2004 bis 2016 im Aufsichtsrat der Diakoniestation Filder.

Ursula Sohm leitete über 25 Jahre den Frauenkreis der Evangelischen Hoffeldgemeinde. Dort organisierte sie viele Veranstaltungen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die wesentlich zur kulturellen Identität im Stadtbezirk beitrugen und sich bei den Besuchern größter Beliebtheit erfreuten.

Untertürkheim

Martin Ströbel ist seit 1995 Chorleiter des CVJM Posaunenchors und seit 2007 im Team der Bezirksposaunenwarte im Kirchenbezirk Bad Cannstatt tätig. Er hat seine Ausbildung an der Trompete 1974 begonnen. Die Mitwirkung im Posaunenchor ist mit 50 Proben und 60 Auftritten im Jahr sehr zeitintensiv. Als Chorleiter verbringt er zudem unzählige Stunden mit der Vorbereitung.

Weilimdorf

Gabriele Lessins-Bufler und Elfriede Stauber sind seit 2007 beim "Frühstückstreff für Frauen" aktiv. Dort können Frauen jeden Alters und jeder Nationalität einmal im Monat miteinander ins Gespräch kommen. Beide sind persönliche Ansprechpartnerinnen und unterstützen das Team bei Organisation, Planung, Bewirtung und Betreuung. Zudem weisen sie die neuen Praktikanten im Freiwilligen Sozialen Jahr des Bezirksamts in den gesamten Ablauf der Veranstaltung ein.

Wolfgang Nufer war ab 2008 Mitglied des Stadtseniorenrats Stuttgart und unter anderem von November 2011 bis März 2016 ordentlicher Delegierter und Sprecher der Gruppe Weilimdorf. Im Stadtseniorenrat vertrat er die Interessen der Älteren im Stadtbezirk und beriet dementsprechend den Bezirksbeirat. Er bot auch Beratungssprechstunden zur Vorsorge für Alter und Krankheit an. Außerdem unterbreitete er Vorschläge zur Verbesserung der Versorgung mit öffentlichem Nahverkehr und barrierefreien Zugängen zu Haltestellen und öffentlichen Einrichtungen und wirkte beim Projekt "Nette Toilette" mit.

West

Sabine Ladner-Merz ist seit 2007 Vorsitzende des Vereins der Freunde und Ehemaligen des Friedrich-Eugens-Gymnasiums. Durch ihr großes Engagement und ihre unablässige Initiative gehört der Förderverein nicht nur von der Mitgliederzahl, sondern auch von den finanziellen Möglichkeiten zu den stärksten des Landes. Er unterstützt unter anderem Familien, die Schwierigkeiten haben, die finanziellen Mittel für eine Klassenfahrt aufzubringen. Neben dieser individuellen Hilfe fördert der Verein in besonderer Weise die Musik und die musikalische Ausbildung an der Schule. So wurde zuletzt ein weiterer Flügel für das kleine Musikzimmer angeschafft. Auch die Gestaltung des Schulhauses und des Schulhofs sind wichtige Punkte in der Vereinsarbeit.

Zuffenhausen

Volker Schmidt ist von Beginn an aktives Mitglied des Flüchtlingsfreundeskreises und lenkte ihn 2015 während einer prekären Lage wieder in die richtige Richtung. Als einer der drei Sprecher sorgte er dafür, dass öffentliche Anfragen an die zuständigen Mitglieder weitergeleitet werden. Ihm ist daran gelegen, konfliktlösend zu handeln, was ihm immer wieder gelingt. Der Flüchtlingsfreundeskreis kommt mehrmals im Jahr zusammen, um die aktuelle Situation zu besprechen und nach Lösungen zu suchen.

Vorschläge


Jeder Einwohner von Stuttgart hat die Möglichkeit, einen Mitmenschen, der sich in hohem Maße ehrenamtlich engagiert, für die Ehrenmünze vorzuschlagen.

Pro Kalenderjahr können stadtweit bis zu 50 Ehrenmünzen verliehen werden. In jedem Stadtbezirk können jeweils drei Münzen vergeben werden. Die Anträge müssen an den Bezirksvorsteher des Stadtbezirks gestellt werden, in dem der Ehrenamtliche tätig ist. Ausgezeichnet werden Stuttgarter, die sich für ihren Bezirk, ein Projekt, Personen oder Personengruppen einsetzen.

Fragen rund um die Verleihung der Ehrenmünzen beantwortet die Stabsstelle "Förderung Bürgerschaft­liches Engagement" unter Telefon 216-57891 oder E-Mail buergerengagement@stuttgart.de.


Donnerstag, 19.12.2019