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Schulcontainer für 14 Klassen

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Wagenburg-Gymnasiums muss hinsichtlich der Statik, des Brandschutzes, der Haustechnik sowie der Neukonzeption der Elektro- und Medientechnik aufwendig generalsaniert und an die modernen Anforderungen des Schulbetriebs angepasst werden. Dafür müssen zahlreiche Schulklassen ausgelagert werden.
Am Wagenburgplatz (links) werden die Schulcontainer während der Sanierung des Wagenburg-Gymnasiums (rechts) aufgestellt.VergrößernAm Wagenburgplatz (links) werden die Schulcontainer während der Sanierung des Wagenburg-Gymnasiums (rechts) aufgestellt. Foto: Stadt StuttgartAm Wagenburgplatz (links) werden die Schulcontainer während der Sanierung des Wagenburg-Gymnasiums (rechts) aufgestellt. Foto: Stadt Stuttgart
Der Gesamtaufwand dafür beträgt 30,15 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 6. Februar die Fortschreibung des Projektbeschlusses und den Baubeschluss für vorgezogene Baumaßnahmen gefasst sowie die Aufstellung eines Schulprovisoriums für einen Großteil der Schulklassen auf dem nahegelegenen Wagenburgplatz beschlossen.

Sanierung beginnt im Juli 2021

Noch vor der eigentlichen Generalsanierung müssen bauliche Vorabmaßnahmen mit einem finanziellen Aufwand von rund 900?000 Euro am Schulgebäude durchgeführt werden: so etwa die Einrichtung einer neuen Technikzentrale und eines neuen Hausanschlusses sowie eines temporären Fluchttreppenhauses. Danach kann die eigentliche Sanierung in drei Bauabschnitten erfolgen, voraussichtlich in einem Zeitrahmen von Juli 2021 bis September 2024.

14 Schulklassen werden ausgelagert


Um den Schulbetrieb während der rund dreijährigen Bauzeit weiterführen zu können, müssen 14 Schulklassen aus dem Gebäude ausgelagert werden. Dazu wird ein zweigeschossiges Schulprovisorium in Containerbauweise auf dem nahegelegenen Wagenburgplatz in der Zeit von Mai 2020 bis Juli 2021 erstellt. Nach drei Jahren muss das Provisorium bis Ende des Jahres 2024 rückgebaut werden. Bau, Rückbau und Miete für die Container schlagen nochmals mit zusätzlichen 4,41 Millionen Euro zu Buche.

Donnerstag, 13.02.2020