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Bericht zur Coronakrise in Stuttgart

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, und Prof. Jan Steffen Jürgensen, Medizinischer Vorstand des Klinikums Stuttgart, haben am Donnerstag, 9. April, dargelegt, wie sich das Coronavirus in Stuttgart ausgebreitet. Vor dem Gemeinderat haben sie erläutert, was Stadt und Klinikum zur Eindämmung unternommen haben und einen Ausblick gegeben.
In Stuttgart gibt es 1056 registrierte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Davon sind 623 Personen genesen. 17 Stuttgarter sind bisher mit einer festgestellten Viruserkrankung verstorben. (Stand: 9.4., 18 Uhr)

Prof. Ehehalt erkennt einen "positiven Trend bei den Fallzahlen in Stuttgart. Es ist allerdings eine Momentaufnahme, das Virus darf nicht unterschätzt werden. Es ist elementar, dass jeder von uns die Abstands- und Hygienemaßnahmen beachtet und Kontakte reduziert." Mit Sorge erfülle ihn, dass auch jüngere Menschen nach einer Infektion verstorben seien.

Prof. Jürgensen schilderte, wie das Klinikum als "Covid-19 Versorgungszentrum" derzeit agiert. Das Klinikum habe bereits Anfang des Jahres begonnen, sich auf eine Ausbreitung einzustellen. Dazu wurden schrittweise Ressourcen erweitert, die Fähigkeiten für Testungen verbessert und die Fachkräfte mobilisiert und sensibilisiert.

Aktuell werden 50 Patienten mit Covid-19 im Klinikum behandelt, davon ein Dutzend intensiv.

Die Präsentationen können Sie hier herunterladen:

Donnerstag, 09.04.2020