Stadteigene Mobilität

Eine wesentliche Aufgabenstellung für eine nachhaltige Mobilität in Stuttgart sind auch die sogenannten "stadteigenen Verkehrsströme". Verursacht werden diese von den run 19.700 Beschäftigen der Landeshauptstadt, die ein umfangreiches und vielfältiges Leistungsangebot für ihre Bewohnerinnen und Bewohner erbringt. Die Landeshauptstadt kann durch eine systematische Analyse und Planung ihrer eigenen Verkehrsströme einen eigenen Beitrag zur Reduzierung motorisierter Verkehre leisten und damit ihrer Vorreiterrolle und Verantwortung im Sinne nachhaltiger Mobilität nachkommen.

Maßnahmen

  • Vollständige Elektrifizierung bzw. Umstellung des städtischen Fuhrparks auf emissionsarme Fahrzeuge in den Fällen, in denen keine Elektrifizierung möglich ist
  • Zweiradfahren zur Arbeit für Beschäftigte durch den Ausbau der für die Nutzung von Fahrrädern, Pedelecs, E-Rollern erforderlichen Infrastruktur (z. B. Duschen oder sicheren Abstellplätzen) attraktiver gestalten
  • Unterstützung bei der Beschaffung von Fahrrädern und Pedelecs zur dienstlichen Nutzung für die Beschäftigten im Rahmen der steuerlichen
  • Möglichkeiten und Prüfung, ob diese auch zur privaten Nutzung überlassen werden können
  • Prüfung und gegebenenfalls Umsetzung, ob Dienstgänge (inklusive Botendienste) vermehrt mit dem Fahrrad, mit Pedelecs oder Lastenrädern, zu Fuß oder mit ÖPNV durchgeführt werden können. Hier sollen auch die Angebote externer Car-Sharing-Anbieter (Flinkster, Stadtmobil, Car2Go) bzw. RegioRadStuttgart einbezogen werden.
  • Fortschreibung der Kriterien zur Vergabe städtischer Stellplätze für die Beschäftigten der Landeshauptstadt Stuttgart und andere Nutzergruppen zur Reduzierung der Fahrten mit herkömmlichen Fahrzeugen
  • Weiterentwicklung des Fuhrparkmanagements für die städtische Fahrzeugflotte
  • Mobilitätsbefragung bei den Beschäftigten der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Bereitstellung verkehrlicher Echtzeitinformationen am Arbeitsplatz städtischer Beschäftigter
  • Personalwirtschaftliche Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit