Kinder- und Familienzentren - KiFaZ

Tageseinrichtungen für Kinder entwickeln sich weiter zu Kinder- und Familienzentren (KiFaZ) mit dem Ziel, Kinder und Familien aus benachteiligten Lebenslagen bestmöglich zu unterstützen und weiterführende Hilfen zu eröffnen. Kriterien für die Auswahl der Einrichtungen, die sich zu einem KiFaZ weiterentwickeln, sind ein hoher Anteil an Kindern bzw. Familien in Armutslagen. Darüber sollen sich KiFaZ ab 2020 auch an Kinder mit Behinderung und ihre Familien wenden.

Handlungsfelder und Standards eines Kinder- und Familienzentrums

Für die Stuttgarter KiFaZ sind vier Handlungsfelder festgelegt:
  • Handlungsfeld 1: Kinder fördern
  • Handlungsfeld 2: Eltern stärken
  • Handlungsfeld 3: Familien unterstützen
  • Handlungsfeld 4: Frühe Hilfen

Für jedes Handlungsfeld sind trägerübergreifend verbindliche Standards festgelegt, die die niederschwellige Förderung und Unterstützung gewährleisten und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen. Ein wesentlicher Bestandteil sind Kooperationen in unterschiedlichen Bereichen, z.B. mit Familienbildungsstätten, Gesundheitsamt oder Beratungszentren.

Beteiligte Einrichtungen

Aktuell werden 26 KiFaZ verschiedener Träger kommunal gefördert. In der zweijährigen Vorbereitungsphase, in der die Strukturen eines KiFaZ aufgebaut und erste Angebote in den Handlungsfeldern durchgeführt werden, erhält ein KiFaZ 10.000 Euro pro Jahr. In der Umsetzungsphase wird ein KiFaZ je nach Größe der Einrichtung mit 35.000 bzw. 50.000 Euro jährlich gefördert, wovon 85% für Personalkosten vorgesehen sind.

Vernetzung und Kooperation

Die Jugendhilfeplanung unterstützt den trägerübergreifenden Entwicklungsprozess wie folgt:
  • Steuerungsgruppe der Trägerverantwortlichen
  • Fachaustausch zwischen den Einrichtungen mit dem Ziel, voneinander zu lernen und aktuelle Informationen auszutauschen
  • Fachtage zu aktuellen Themen


Weitere Informationen bieten folgende Unterlagen:

 

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