Förderung von Toleranz und Demokratieverständnis

Um die demokratischen Grundwerte der Gesellschaft zu schützen, tritt die Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft jeglicher Form des politischen Extremismus entschlossen entgegen. Insbesondere junge Menschen sollen gefördert werden, sich mit demokratiefeindlichen Positionen kritisch auseinanderzusetzen und sich aktiv für Toleranz und Dialogbereitschaft einzusetzen. Auf diese Weise soll der Attraktivität links- oder rechtsextremistischer und islamistischer Ideologieangebote und Gruppenzugehörigkeiten entgegengewirkt werden. Neben der Zielgruppe der jungen Menschen richtet sich die Präventionsarbeit aber auch an Eltern, Pädagogen, Multiplikatoren aus den Milieus sowie sozialräumliche Akteure wie zum Beispiel Jugendfreizeiteinrichtungen oder religiöse Vereine oder Zentren.

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Prävention von diskriminierender Gewalt auf lokaler Ebene

Efus Publikation mit Praxisbeispielen und Empfehlungen

In Europa ist die diskriminierende Gewalt weit verbreitet und stellt eine große Gefahr für den sozialen Zusammenhalt, die Integration und die öffentliche Sicherheit dar.
Diese Publikation stellt den Begriff der diskriminierenden Gewalt vor, dokumentiert 50 vielversprechende Praxisbeispiele und bietet Akteuren Empfehlungen dazu, wie Präventionsarbeit gegen Hass, Intoleranz und Vorurteile erfolgreich umgesetzt werden kann:

DEFUS

MoVe - Miteinander ohne Vorurteile

Unter dem Motto "MOVE - Miteinander ohne Vorurteile" werden Präventionsprojekte für Migrantenvereine zusammengefasst.

Bunte Schriftzüge

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schülerinnen und Schüler wenden sich gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt an ihrer Schule. Das Netzwerk gehört zu den größten deutschlandweit.

Schule ohne Rassismus - Schmuckbild

Lernort Gedenkstätte

Die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft will Jugendlichen und jungen Erwachsenen Kenntnisse über Gesellschaft und Staat vermitteln und sie zu einem aktivem Demokratieverständnis befähigen.

Lernort Gedenkstätte

Dialog macht Schule

Ziel von "Dialog macht Schule" ist es, dass Schüler über moderierte dialogische Gespräche neue Verbindungen zwischen ihrer Lebenswelt und politischen Themen knüpfen

Dialog macht Schule

Inside Out

Die Fach- und Beratungsstelle bietet Präventionsmaßnahmen gegen Radikalisierung für Jugendliche, Lehrer und Pädagogen an. Sie berät Angehörige sich radikalisierender Jugendlicher und bietet pädagogischen Fachkräfte Fortbildungen zum Thema an.

Logo Inside Out

Präventionsprojekt X-Games / Extremismusprävention

Die Fach- und Beratungsstelle Inside Out hat vor Kurzem ihr neuestes Projekt, die "X-Games", vorgestellt. Diese Spiele wenden sich speziell an Jugendliche. Spielort ist meist die Schule oder eine Bildungseinrichtung, können aber an jedem beliebigen Ort durchgeführt werden. Das vorgegebene Ziel ist, durch Erspielen von Punkten bzw. durch das Sammeln von Zahlen eines Codes, am Ende einen Safe zu öffnen. Bei den unterschiedlichen Stationen werden die Jugendlichen mit verschiedenen Denkweisen und Argumenten extremer Gruppen konfrontiert. Gleichzeitig wird versucht sie zu moralisch bedenklichen Handlungen zu bewegen. Das tatsächliche Ziel des Spiels ist es ihnen aufzuzeigen, wie leicht es ist manipuliert zu werden und wie schnell man dazu verleitet werden kann etwas zu tun, was einem zunächst widersagen würde.
In der Nachbereitung werden die Erlebnisse besprochen und versucht ein Bewusstsein für das Gedankengut und die Methoden radikaler oder extremer Gruppen zu schaffen und sie für Propagandamethoden zu sensibilisieren und damit einer möglichen Radikalisierung vorzubeugen.

Inside Out - X-Games

"kNOw HATE CRIME!" - Kriminalitätsprävention und Kriminalitätsbekämpfung

Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der bürgerschaftlichen Courage im Bereich der Hasskriminalität ist Ziel des Projekts "kNOw HATE CRIME!", das die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) landesweit umsetzt.
Zusammen mit Expertinnen und Experten aus dem Themen- bzw. Arbeitsfeld "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" und Betroffenengruppen (LSBTTIQ, Behinderung, Muslime, Juden, Migration, Obdachlosigkeit, PoC, Geflüchtete, Sinti/Roma, Frauen) wird ein landesweit aktives "Aktionsnetzwerk gegen Hate-Crime" als zivilgesellschaftlicher Beitrag zur Prävention im Bereich Kriminalitätsbekämpfung aufgebaut und durch eine Werbekampagne bekannt gemacht.
Ab April 2018 wird eineWeiterbildungsreihe für Beratungskompetenz im Handlungsfeld menschenverachtender Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen umgesetzt.


da.gegen.rede

In dem Projekt werden Qualifizierungs- und Sensibilisierungsformate für Fachkräfte der offenen Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit und für Berater_innen aus dem Beratungsnetzwerk des Demokratiezentrums entwickelt.
Nach Erfahrungen aus der Fachpraxis besteht ein verstärkter Bedarf im Umgang mit der Thematik Hatespeech. Fachkräfte benötigen vor allem Handwerkszeug, um das Thema mit Jugendlichen zu bearbeiten und Gesprächsanlässe zu schaffen und zu nutzen. In diesen Settings werden grundlegende Informationen zum Thema Hate-Speech vermittelt, Strategien von radikalen Akteuren skizziert, vermeintliche Interessen beleuchtet und Möglichkeiten der Begegnung thematisiert.
Ziel dieses Formates ist die Teilnehmenden zu befähigen im Nachgang selbst weitere Personen für die Thematik zu sensibilisieren. Grundlage hierfür wird ein vom Projektteam entwickeltes Sensibilisierungsmodul sein.


Hass ist Handicap Nicht mit uns - Wir stehen für Vielfalt!

Soziale Medien bestimmen und beeinflussen zunehmend den Alltag und die Kommunikation von Menschen mit und ohne Behinderung. Im Schutz der Anonymität, den das Netz bietet, verschärft sich der Ton. Auch gegenüber und zwischen Menschen mit Behinderung sinken die Hemmschwellen, manchmal auch ins Bodenlose. Respektlose, verletzende Äußerungen und Kommentare werden im Netz hinterlassen - aber Hass bleibt nie ohne Folgen. Die "hässlichen" Grenzüberschreitungen können zu erheblichen sozialen, seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen führen. Und immer mehr Hass führt auch bei den Hassern zur Beschränkung der eigenen Fähigkeiten. Hass ist Handicap! Immer!

Wir wollen dem Hass und den Grenzverletzungen im Netz und im Alltag Paroli bieten - dazu brauchen wir Dich/Euch/Sie! Gemeinsam werden wir aktiv, damit Ausgrenzung, Mobbing, Beleidigungen, persönliche Attacken und sogar Hass aus unserer Gesellschaft verdrängt werden! Wir helfen mit, Respekt, Toleranz und Gemeinschaft zu stärken!


Zusammen gehen wir den Fragen nach:
# Was ist Hate-Speech?
# Wie gehe ich damit um?
# Wie wehre ich mich dagegen?
# Wie vermeide ich Hate Speech?
# Wer ist betroffen und wer ist Verursacher*in?



Wer kann mitmachen im Projekt "Hass ist Handicap"?

Junge Menschen mit und ohne Behinderung, Lehrer*innen, Leiter*innen von Jugendgruppen etc..

 
 

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