Gewaltprävention

Gewaltprävention verfolgt das Ziel, in einem Gemeinwesen ein soziales Klima zu schaffen, in dem Konflikte konstruktiv, also friedlich, gelöst werden. Alle Menschen sollen sich sicher fühlen können und es soll ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander gepflegt werden. Die Ausübung von körperlicher und seelischer Gewalt verletzt die Würde des Menschen. Zudem belegen zahlreiche Untersuchungen, dass die mit körperlicher und seelischer Gewalt erzogenen Kinder häufig selbst zu Gewalttätern werden. Jungen Menschen muss auftretendes Fehlverhalten erklärt und verdeutlicht werden. Viele Erwachsene geraten gerade in Überforderungssituationen dazu, durch psychische oder physische Gewalt auf Fehlverhalten zu reagieren. So reagieren auch heute noch viele Erwachsene oft mit Liebesentzug, Hausarrest oder dem "Klaps auf den Hintern". Mit dem Gesamtkonzept wird der Anspruch formuliert, diesen gesellschaftlich teilweise noch etablierten Haltungen entgegen zu treten und Erziehungskompetenzen zu vermitteln.

umgeknickter Baum, BaumstumpfCopyright: www.fotolia.de

Hinschauen - Erkennen - Handeln

Kinder und Jugendliche werden altersgerecht über Häusliche Gewalt informiert und darüber, wie sie in solchen Fällen helfen können

Mädchen hält sich Ohren zu

CUT - Die Erstintervention

Einzeltrainingsmaßnahmen jür jugendliche Ersttäter ab 14 Jahren

Junge mit Kapuzenpulli

Anti-Gewalt-Training für Menschen in Wohnungsnot

Zielgruppe sind Erwachsene in Wohnungsnot, die Gewaltprobleme in Verbindung mit einem Suchtproblem oder Suchtmittelmissbrauch aufweisen

Wohnungslose

StOP - Stuttgarter Ordnungspartnerschaft gegen Häusliche Gewalt

An dem Projekt beteiligen sich verschiedene Institutionen und Beratungsstellen aus dem polizeilichen, juristischen und dem psychosozialen Bereich, um Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen.

Junge mit STOP-Schild

Beratungsangebot für männliche Opfer von Häuslicher Gewalt

Die erste Anlaufstelle für Männer, die Opfer von Häuslicher Gewalt wurden

Mann mit gesenktem Kopf vor Mauer

Stark-sicher-fair

In Gesprächen, Übungen und Rollenspielen werden Schülern die wichtigsten Themen der Prävention gegen körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt näher gebracht.

Junge mit starken, kräftigen Armen

Anti-Aggressivitäts-Training

Das Anti-Aggressivitäts-Training ist ein bewährtes Angebot für mehrfach mit Gewaltdelikten auffällig gewordene männliche Jugendliche und Heranwachsende.

Zwei sich anschreiende Männer

LISA - Leben in Sicherheit für alle

"Leben in Sicherheit für alle (LISA)" ist ein Projekt zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Frauen mit Behinderung.

Logo Leben in Sicherheit für alle (Lisa)

Aktiv gegen Gewalt in der häuslichen Pflege

Nicht selten führen Stress oder starke Belastung in der Pflege im Extremfall zu Gewalthandlungen. Ein Runder Tisch sensibilisiert und entwickelt Hilfstrukturen zu diesem Thema.

Blitz

Stark ohne Gewalt

Zivilcourage! Selbstbehauptung! Opferschutz!
Mit diesen drei Schlagworten lässt sich das vierstündige Präventionsprojekt der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft kurz und prägnant beschreiben. Professionelle Konflikttrainer und erfahrene Polizisten geben wertvolle Tipps und Verhaltensempfehlungen für Konfliktsituationen, sowie Auskünfte über die Grenzen der Notwehr und Nothilfe für Schüler.

Schubsen - Gewaltprävention

SOKO Cannstatt

Soziale Kompetenz beschreibt die Fähigkeit, souverän, einfühlsam, fair und konstruktiv mit Mitmenschen umzugehen. Dies wird benötigt, damit man die eigenen Interessen, Werte und Standpunkte in der Gesellschaft durchsetzen kann.
Das Soziale-Kompetenz-Training SOKO Cannstatt der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft gGmbH richtet sich an junge Menschen ab 14 Jahren, die in unterschiedlicher Art und Weise sozial benachteiligt sind und einen Mangel an solchen Fähigkeiten aufweisen.
Ziel ist es, den Jugendlichen alternative Handlungsmöglichkeiten zu sozial unangepasstem Verhalten in Alltags- und Konfliktsituationen aufzuzeigen.
Möglichkeiten zur Emotions-bzw. Affektkontrolle werden erarbeitet, Empathiefähigkeit und die Kommunikationskompetenz sollen gesteigert werden. In 12 Trainingseinheiten werden diese Schlüsselqualifikationen systematisch aufgebaut. Die Teilnehmer lernen sich selbst kennen, nehmen ihre Stärken und Schwächen wahr und probieren sich aus; wichtig ist dabei der Erfahrungsraum der Gruppe. Ein SKT kann als jugendrichterliche Weisung (§10 JGG) ausgesprochen werden oder die Jugendlichen werden auf anderem Wege vom Jugendamt aufgrund von unpassendem und auffälligem sozialen Verhalten zugewiesen: meistens im Zusammenhang mit Straftaten, aber auch zur Prävention.

Ansprechpartnerin:
Larissa Demuth
Work And Box Company
Eine Einrichtung der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH
Bellingweg 15
70372 Stuttgart

Verwandte Themen

 
 

Mehr zum Thema

Schlagwörter

Gewalt gegen Frauen