Programm für mehr Grün in der Stadt
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Amt für Stadtplanung und Wohnen, Abteilung Stadterneuerung und Wohnbauentwicklung

Abteilung

Abteilung Stadterneuerung und Wohnbauentwicklung
Graf-Eberhard-Bau
Eberhardstraße 10
70173 Stuttgart
S-Mitte

Postanschrift

Amt für Stadtplanung und Wohnen, Abteilung Stadterneuerung und Wohnbauentwicklung
Eberhardstraße 10
70173 Stuttgart

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+49 711 216-20300
+49 711 216-20301
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Leitung Herr Matthias Bertram
Stellvertretung Frau Susanne Böhm
Vorzimmer Frau Agnieszka Niec

Wir über uns

Die Abteilung befasst sich mit den zwei umfangreichen Themenkomplexen der städtebaulichen Erneuerung und der Entwicklung von Wohnbaupotentialen. Zur städtebaulichen Erneuerung zählt in erster Linie die Vorbereitung und Durchführung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen nach dem Baugesetzbuch. Dies umfasst die Durchführung vorbereitender Untersuchungen, die Ausarbeitung von Förderanträgen und Sanierungssatzungen, die Koordinierung geförderter städtischer Baumaßnahmen und die Übernahme der Bauherrenfunktion beim Hochbau, die Begleitung privater geförderter Baumaßnahmen, die Betreuung der von den baulichen Maßnahmen betroffenen Mieter durch Sozialplaner, des Weiteren die Öffentlichkeitsarbeit und hier insbesondere die Bürgerbeteiligung, sowie die finanzielle Abwicklung der einzelnen Projekte und des Gesamtverfahrens. Daneben umfasst die städtebauliche Erneuerung die Fortschreibung der Stadterneuerungsvorranggebiete (SVG). Diese auch als Sanierungsverdachtsgebiete bezeichneten Quartiere bilden die Vorstufe für künftige Sanierungsverfahren. Hierbei handelt es sich sozusagen um eine Stuttgarter Erfindung, mittels derer bereits weit vor der Festlegung eines Sanierungsgebiets negativen städtebaulichen Entwicklungen durch Ausübung eines besonderen Vorkaufsrechts nach dem Baugesetzbuch entgegengewirkt werden kann. Neben den Sanierungsförderprogrammen des Bundes und des Landes werden in der Abteilung auch die städtischen Grünprogramme koordiniert. Hierzu zählen das kommunale Grünprogramm zur Förderung der Hof-, Dach- und Fassadenbegrünung und das Programm zur Förderung urbaner Gärten. Einen besonderen Schwerpunkt bildet hier die Beratung zur Anlage innerstädtischer Bienenweiden. Des Weiteren beteiligt sich die Abteilung an Forschungsprojekten zum Thema Stadtgrün in Kooperation mit anderen Kommunen und den Forschungseinrichtungen des Bundes und der Länder. Das zweite Standbein der Abteilung bildet die Wohnbauentwicklung. Hierzu zählen sämtliche Arbeitsschritte zur Schaffung neuer Flächen für den Wohnungsbau von der erforderlichen Neuordnung der Grundstücke über die Koordination der Erschließung bis hin zur sozial ausgewogenen Bebauung nach dem Stuttgarter Innenentwicklungsmodell (SIM). Vorrang bei der Schaffung neuer Wohnbauflächen hat aus Gründen des Klima- und Landschaftsschutzes die Innenentwicklung mittels Umnutzung oder Reaktivierung brach liegender Flächen. Das SIM dient hierbei der Sicherung eines Anteils von 30 % geförderter Wohnungen an der insgesamt neu geschaffenen Geschossfläche. In Anbetracht der aktuellen Wohnungsnot und steigender Mieten soll auf diese Weise die Versorgung unterer und mittlerer Einkommensschichten mit bezahlbarem Wohnraum gesichert werden. Ein weiteres besonderes Augenmerk gilt den Baugemeinschaften als relativ neue Wohnform in einer sich wandelnden Gesellschaft. So wurde in der Abteilung die Kontaktstelle Baugemeinschaften eingerichtet, die in erster Linie für die Durchführung von Vergabeverfahren städtischer Grundstücke an Baugemeinschaften zuständig ist. Ein weiteres Instrument zur Schaffung neuen Wohnraums in der Zuständigkeit der Abteilung ist das Baulückenkataster, welches bebaubare Grundstücke im Innenbereich erfasst und Bauinteressenten und Grundstückseigentümer zusammen bringt. Weitere Wohnbaupotentiale durch Anbau, Aufstockung und Nachverdichtung werden derzeit im Rahmen einer Potentialanalyse Wohnen erhoben. Neben der Schaffung neuer Wohnbauflächen zählt auch die Sicherung vorhandener Mieterstrukturen durch die Ausarbeitung von Milieuschutzsatzungen zum Aufgabenbereich der Abteilung. Daneben ist die Abteilung zuständig für eigentümergetragene Aufwertungsbereiche (EA) nach dem neuen Landesgesetz zur Stärkung der Quartiersentwicklung durch Privatinitiative (GQP). Dieses Gesetz ermöglicht es den Eigentümern eines Quartiers, gemeinsame Maßnahmen zur Aufwertung der gewerblichen Strukturen zu ergreifen und diese durch Inanspruchnahme aller gewerblichen Eigentümer im Gebiet zu finanzieren. Der Abteil

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