Neckarpark: Wohnen und Gewerbe

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Bad Cannstatt sollen ab 2021 mehr als 2.000 Menschen leben.

Auf einer Fläche von 22 Hektar entstehen rund 450 Wohnungen, Gewerbeflächen, Parks, Plätze und Straßen.

Luftbild - NeckarPark (2017)VergrößernLuftbild - NeckarPark (2017). Foto: LHSLuftbild - NeckarPark (2017). Foto: LHS



Beginn 1. Bauabschnitt (Ca 283/1 Reichenbachstraße)

Q4 und Q7 sind aktuell im Bau, das Richtfest ist für den Herbst 2018 geplant.
Das Baugesuch vom Q1 liegt derzeit dem Baurechtsamt vor.

Projektleitung/ Projektsteuerung:  Architekt:  Schwarz Architekten

Baustart: Herbst 2017

Bauende: offen

Nutzung: Bürogebäude

Kosten: nicht öffentlich

Rohbau Verwaltungsgebäude VR-Bank - NeckarParkVergrößernRohbau Verwaltungsgebäude VR-Bank - NeckarPark. Foto: LHSRohbau Verwaltungsgebäude VR-Bank - NeckarPark. Foto: LHS


Verlegung der Benzstraße

Bevor die Bebauung des Areals beginnen kann, muss der Abwasserhauptsammler erneuert und die Benzstraße im Neckarpark Richtung Norden verlegt werden. Der Wasentunnel, der von der Benzstraße auf den Cannstatter Wasen führt, soll dennoch so lange wie möglich erhalten bleiben, um bei Veranstaltungen den Verkehr bewältigen zu können. Sein Abrruch und Neubau ist erst für 2019 geplant.

Im Neckarpark werden zusätzlich rund 12.500 qm weitere Straßen, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege gebaut und circa 130 neue Bäume gepflanzt.
Die Arbeiten beginnen im Mai 2017 und die Kosten belaufen sich auf circa 21 Mio. Euro. Die Gesamtprojektleitung obliegt dem Tiefbauamt.


Quartierspark "Grüne Mitte" (Veielbrunnenpark)

An die 10 000 Quadratmeter Fläche umfasst der im Juli 2017 eingweihte Park, davon sind rund 8000 Quadratmeter unversiegelt. Eine Besonderheit ist die entlang der nördlichen Parkkante verlaufende Wiesenmulde. Hier versickert das Oberflächenwasser und wird in einem unter der Parkfläche liegenden Speicher gesammelt. Von dort aus wird es nach oben gepumpt und verdunstet wieder über die Oberfläche. Auch das Niederschlagswasser aus den aufgesiedelten Quartieren wird später so abgeleitet und auf diese Weise das Abwassernetz entlastet. Diese Längsseite des Parks betont eine Reihe von Zitterpappeln. Auf der gegenüberliegenden Seite entlang der Wasenpromenade wurden zu kleinen Gruppen angeordnet Kiefern gepflanzt, die als immergrüne Bäume, mit knorrigem Wuchs und strukturierter Borke, einen starken Kontrast zu den biegsamen Pappeln bilden.

Kinder und Jugendliche können sich auf jede Menge Platz und vielfältige Spielmöglichkeiten freuen. Ein Wasserspielplatz für jüngere Kinder, diverse Spielgeräte und Sportangebote wie Slackline und Tischtennis auch für die Älteren sind auf drei im Park verteilten Spielplätzen eingerichtet. Die großen Wiesenflächen stehen allen für die ganze Bandbreite der Spiel- und Freizeitaktivitäten im Freien zur Verfügung. Ein Teil davon wird als Spielfeld regelmäßig gemäht.

In einem bürgerschaftlichen Gremium wurde über zahlreiche Vorschläge zum Names des Parks beraten und entschieden: Er heißt Veielbrunnenpark.
Der Park ist ein Projekt im Rahmen der Sanierung Bad Cannstatt 17 - Neckarpark, Spatenstich war im Oktober 2016. Die Gesamtkosten von rund 2,23 Millionen Euro werden vom Land im Rahmen des Landessanierungsprogramms mit 1,25 Millionen Euro aus Fördermitteln bezuschusst.

Die Bürgermeister Peter Pätzold und Dirk Thürnau haben den Quartierspark Grüne Mitte im NeckarPark eröffnetVergrößernDie Wiesenmulde ist mit Wildstauden bunt bepflanzt. Foto: Susanne Kern/KraufmannDie Wiesenmulde ist mit Wildstauden bunt bepflanzt. Foto: Susanne Kern/Kraufmann


Kulturinsel/ ehemaliges Zollamt

Innerhalb des NeckarParks ist das Areal mit dem ehemaligen Zollamt ein wichtiger Identitätsfaktor für das künftige Wohngebiet. Neben der gemeinnützigen Kulturinsel ist auch die Gemeinwesenarbeit des Jugendamts zu einem wichtigen Faktor für den Zusammenhalt im Gebiet und für Transparenz bei der Entwicklung des Quartiers geworden. Deshalb sollen beide Angebote künftig auf dem Zollamt-Areal Platz behalten bzw. Platz bekommen. Seitens der Stadterneuerung ist es das Ziel, bei einer baulichen Sanierung oder Ergänzung den besonderen Charakter des Orts weitest möglich zu erhalten und zu unterstützen.

Kulturinsel/ ehemaliges ZollamtVergrößernKulturinsel/ ehemaliges Zollamt. Foto: LHSKulturinsel/ ehemaliges Zollamt. Foto: LHS
Mit der geplanten Wohnbebauung und den damit einhergehenden Anforderungen an den Lärmschutz ändern sich die Rahmenbedingungen für das Zollamt-Areal. Deshalb wird ein Betriebskonzept für das Areal entwickelt, das diese Entwicklung berücksichtigen und dabei den besonderen Charakter dieses soziokulturellen Angebots bestmöglich unterstützen soll. Im Rahmen des Sanierungsgebiets Bad Cannstatt 16 -Veielbrunnen- können die dafür notwendigen bauliche Maßnahmen gefördert werden.


Sporthallenbad

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat am 6. Oktober 2015 die Planung des Bades des Architektenwettbewerb vom Juli 2015 beschlossen.
 
Den ersten Preis des europaweit ausgeschriebenen Planungswettbewerbs hatte die Bewerbergemeinschaft aus Arke, Häntsch, Mattmüller - AHM Architekten mbH sowie Berlin und Lehmann Architekten GmbH gewonnen.


Das neue Bad soll vorwiegend dem Schul-, Vereins- und Leistungssport zur Ver­fügung stehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern ein sportliches Schwimmen an­zubieten.

  • Baubeginn: ab Mitte 2018 nach Bereitstellung der Mittel im Haushalt 2018/19
  • Bauzeit: bis Mitte 2020
  • Baukosten:  voraussichtlich 28,8 Millionen Euro


Viele Ämter im Boot

Tiefbauamt: Entwässerung, Straßen, Plätze
Umweltamt: Wärmegewinnung aus Abwasser
Stadtplanungsamt: Konzeption Gebiet
Konzeption Artenschutz (Flußregenpfeifer, Eidechsen usw.)
Gartenbauamt: Parks, Grünflächen
Umsetzung Artenschutz
Liegenschaftamt: Vermarktung der Flächen
Amt  für öffentliche Ordnung: Rettungskonzept für die Veranstaltungsorte in der Umgebung
Schulverwaltungsamt: Schulhausbau
Bäderbetriebe Stuttgart: Sportbad