Zukunftslabor - Prozess und Methodik

Das Kulturamt erforscht mit dem Projekt "Zukunftslabor" die Zukunft einzelner Kultursparten. Dieser Zukunftsprozess ist als Langzeitprojekt über mehrere Jahre angelegt. Er soll alle Kultursparten (Theater, Literatur, Bildende Kunst, Musik), Schwerpunktthemen (Öffentlichkeitsarbeit, kulturelle Bildung, Interkultur) und die eigenen Institutionen (Stuttgarter Philharmoniker, Stadtbibliothek, Stadtarchiv, Stuttgarter Musikschule, Carl-Zeiss-Planetarium, StadtPalais) umfassen.

Fragestellungen

  • Wie kann die Kulturstadt von morgen aussehen?
  • Welche Kulturstadt wollen wir?
  • Wie machen sich Kultureinrichtungen für die Zukunft fit?
  • Wie lassen sich strategisch wichtige Kulturthemen im Voraus identifizieren?

Ziel ist es,

  • die Stuttgarter Kulturlandschaft zukunftsfähig zu erhalten / machen,
  • gesellschaftliche Entwicklungen und Trends zu identifizieren
  • empirische Befunde zu liefern,
  • aus den Untersuchungsergebnissen langfristige Strategien abzuleiten, an denen sich der Gemeinderat bei seinen Entscheidungen orientieren kann.
Das Zukunftslabor betont das reflexive Moment und diskutiert auch ethische und kulturphilosophische Fragen: Welche Funktion erfüllt Kultur in einer zunehmend digitalisierten und beschleunigten Gesellschaft?

Der Prozess

  • erfolgt im Dialog mit den Kulturproduzenten, (Kultureinrichtungen, freie Szene) und dem Kulturpublikum.
  • bezieht externes Know How von profilierten Vertretern der jeweiligen Sparte aus anderen Städten ein,
  • setzt Instrumente und Methoden der modernen Zukunftsforschung ein.

Methoden des Zukunftslabors

  • offene Umfragen, Meinungsbilder, Materialsammlungen
  • auf Fragebogen gestützte Analysen
  • auf Internetbefragungen gestützte Analysen
  • eigene Themenrecherchen
  • Expertenbefragungen, Einholen von Expertisen
  • Workshops, Foren, Diskussionsveranstaltungen
  • Vorträge
  • Konferenzen und Kongresse

 
 

Mehr zum Thema